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Allergie gegen Zahnkronen

» Laut Umfrage sind bei 4,7 Prozent der Befragten Allergien gegen Zahnkronen bekannt.

» Die Allergiereaktion gehört zum Spättyp der Überempfindlichkeiten und äußert sich durch Schwellungen oder Ekzeme.

» Setzen sich Bestandteile der verwendeten Werkstoffe direkt an die Körperzellen, erkennt das Immunsystem sie als Fremdkörper und leitet eine Immunreaktion ein.

» Für ihre letzte Zahnkrone bezahlte die Mehrheit der Umfrageteilnehmer im Durchschnitt zwischen 200 und 400 Euro.

» Bei einer Unverträglichkeit gegenüber der Zahnkrone fühlen sich die Betroffenen antriebslos; oftmals erweist sich die gesamte Lebensqualität beeinträchtigt.

» Der Zahnarzt behandelt den betroffenen Zahn und setzt die Krone durch einen Zahnersatz aus antiallergenem Material.



Allergien sind unerwünschte Reaktionen des menschlichen Körpers auf einen fremden Stoff. Auslöser für die enorm übertriebene Abwehrreaktion des körpereigenen Immunsystems sind oft alltägliche, als harmlos geltende Reize. Neben bekannten Ursachen wie Tierhaare, Staubmilben, Pollen oder Medikamente sind auch Materialien, die in der Zahnheilkunden zum Einsatz kommen im Einzelfall für Allergien verantwortlich. Zahnkronen gibt es aus unterschiedlichen Baustoffen. Daher ist es durchaus möglich, dass Patienten nach dem Einsatz einer Zahnkrone eine allergische Auswirkung feststellen.

Allergie gegen Zahnkrone
Mehr als 95% haben keinerlei Erfahrungen mit Allergien bei Zahnkronen


Warum und welche Allergien können bei Zahnkronen auftreten?

Allergien gegen Zahnkronen zählen in der Regel zum sogenannten Spät-Typ von Überempfindlichkeiten. Der Zahnarzt bringt den Werkstoff der Zahnkrone in den Mund des Patienten ein. Nach einer gewissen Zeit erst, nicht sofort oder kurzfristig, entstehen im Mundbereich

  • wunde Stellen,
  • Ekzeme oder
  • andere Entzündungserscheinungen.


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Die Allergien entstehen, weil sich Bestandteile des Werkstoffes der Zahnkrone direkt an Körperzellen absetzen. Das Immunsystem erkennt diese Fremdstoffe und beginnt, sie zu bekämpfen. Dabei zieht das Immunsystem nicht nur gegen den Allergieauslöser selbst, das so bezeichnete Allergen, sondern sogar gegen gesunde körpereigene Zellen zu Felde. Dadurch wird das um die Zahnkrone herumliegende Gewebe beschädigt.

Für das Einsetzen von Zahnkronen verwenden Zahnärzte unterschiedliche Grundstoffe. Je nach Wunsch oder Budget finden für Zahnkronen die Materialien

  • Gold,
  • Kunststoff,
  • Titan,
  • Keramik oder
  • weitere Metalllegierungen

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Verwendung. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Personen auf eine Zahnkrone allergische Reaktionen zeigen. Die Stoffe, die in der Zahnkrone enthalten sind, bleiben schließlich langfristig, manchmal gar für immer im Mund. Gebrauchsstoffe wie Kleber oder Abdruckmaterial verbleibt hingegen nur kurzzeitig im Mundbereich.

Zahnkrone Kosten
Zwischen 200 und 400 Euro haben unsere Leser durchschnittlich
für ihre Zahnkrone gezahlt.



Eine Überreaktion auf eine Zahnkrone äußert sich in unterschiedlichen Beschwerden. Häufig kommen Schmerzen, Bläschen, Rötungen und Geschmacksveränderungen bei Patienten vor. Einige Betroffene klagen über Brennen im Mund oder Schwellungen bis hin zur Atemnot. Wer eine Unverträglichkeit gegenüber einer Zahnkrone entwickelt, kann sich antriebslos und schlapp fühlen. Das gesamte Wohlbefinden ist eingeschränkt. Selbst Krankheitsbilder wie Magen-Darm-Beschwerden und Fieberschübe, die zunächst nicht auf eine allergische Reaktion hinsichtlich einer Zahnkrone schließen lassen, sind denkbar.

Welche Lösungen gibt es?

Veränderungen im Mund- und Rachenraum oder im Gesichtsbereich können diverse Ursachen haben. Wer jedoch ein Allergieanzeichen fürchtet, kommt um einen erneuten Besuch beim Zahnarzt nicht herum. Denn nur der Zahnarzt kann die allergisch bedingte Entzündung im Mundbereich erfolgreich beheben. Je nachdem, welche für die Krone verwendete Legierung vorliegt, muss eine neue Krone erstellt und eingesetzt werden. Einige Metalllegierungen weisen eine höhere allergene Fähigkeit auf, als andere. Wer keinen Nickel vertragen kann, reagiert vielfach auch auf Palladium oder Kobalt. Weniger allergische Effekte verursachen die teureren Metalle wie Gold und Kupfer, Platin oder Titan. Die vom Arzt gewählte Legierung und auch eine Ersatzlegierung müssen sich generell durch eine spezielle Festigkeit und Rostfreiheit auszeichnen. Sie dürfen weder giftig sein noch zu starr.

Um eine erneute Gegenwirkung gegen eine Zahnkrone auszuschließen, empfiehlt sich die Wahl von metallfreiem Zahnersatz. Zahnkronen aus Keramik sind in der Summe unproblematisch hinsichtlich des Themas Allergien. Eine metallische Legierung ohne Nebenwirkungen ist derzeit nicht bekannt. Sogar Titan, das lange als für Zahnersatz verwendbar galt, hat inzwischen bei einigen Menschen Sensibilisierungen bedingt. Geeignet für Allergiker ist ebenfalls eine Zahnkrone aus Kunststoff. Kunststoff scheidet im Großen und Ganze zu wenig kleine Bestandteile ab, als dass es beim Patienten zu einer allergischen Reaktion kommen könnte.



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