Kosten beim Zahnarzt

Interview mit Interview mit Nina Schwerdtfeger neo.says.miau GmbH zum Thema Zahnärzte in den Sozialen Medien



Wir haben Nina Schwerdtfeger (neo.says.miau GmbH) ein paar Fragen über Zahnmedizin in den Sozialen Medien gestellt und danken ihr sehr herzlich für ihre interessanten Antworten:


Nina Schwerdtfeger, stellen Sie sich bitte kurz vor! Was genau macht Ihre Agentur neo.says.miau. ?

Nina Schwerdtfeger: Hi, ich bin Nina Schwerdtfeger. Geschäftsführende Gesellschafterin der neo.says.miau GmbH. Was genau wir machen? - Werbung. Online, Offline & dazwischen.
Wir sind keine klassische Werbeagentur aber auch keine reine Social Media Agentur. Digitale Markenführung ist zwar unser Herzstück, aber wir sind keinesfalls daran gebunden. Wir setzen auf knackige Ideen, die wir passgenau, crossmedial und zielgerichtet einsetzen.


Können Sie mir bitte sagen, warum Zahnärzte bewusst auf ihr Facebook-Profil achten sollten?

Nina Schwerdtfeger: Laut einer repräsentativen „Forsa“-Umfrage recherchiert jeder dritte Deutsche im Internet seinen neuen Arzt oder die neusten Gesundheitsangebote. Zahnärzte bilden da keine Ausnahme. Zudem ist Facebook längst nicht mehr nur freundschaftlicher Kommunikationskanal sondern wird von den Usern immer häufiger als Suchmaschine und Informationskanal genutzt. Die beiden wichtigsten Stichwörter im sozialen Netzwerk Facebook sind `Vertrauen´ und `Empfehlung´. Ein gepflegtes Facebook-Profil mit positiven Bewertungen schafft eben dieses Vertrauen und dient in erster Linie als Mittel zur Patientenbindung.



Warum sollte ein Zahnarzt seinen Facebook-Account regelmäßig pflegen und aktualisieren?

Nina Schwerdtfeger: Ein Nutzer erkennt sofort ob eine Facebook-Seite gepflegt wird oder nicht. Von einer inaktiven Seite hat der User nichts zu erwarten – und wird sie deshalb auch nicht liken. Derselbe Eindruck entsteht in diesem Moment nicht nur von der der Facebook-Seite sondern vom gesamten Unternehmen. Social Media lebt von regem Informationsaustausch. Regelmäßige informative Postings zu spezifischen Themen wie zahnärztlichen Leistungen oder Zahnpflege informieren (potenzielle) Fans und Patienten. Anekdoten und Informationen über das Team oder gemeinschaftliche Unternehmungen schaffen eine persönliche Note. Wichtige Themen wie bestandene Fortbildungen, die Erweiterung des Leistungsportfolios oder geänderte Öffnungszeiten werden auf diese Weise ebenfalls schnell und vor allem dort kommuniziert, wo sich die Adressaten aufhalten. Facebook-Nutzer und Patienten schätzen diese Art und Weise der direkten Kommunikation.



Kennen Sie eine besonders gut gelungene Facebook-Seite eines Zahnarztes / einer Zahnärztin?

Nina Schwerdtfeger: Das Gesundheitswesen ist generell zögerlich was das „Neuland“ Social Media betrifft. Nichts desto trotz steigt die Zahl der Zahnärzte, die nicht nur Patienten sondern auch „Fans“ haben, kontinuierlich, denn ein Auftritt im sozialen Netzwerk Facebook fördert das Image einer modernen und transparenten Praxis. Einige Praxen präsentieren sich ziemlich gut, andere wiederum können sicher noch einige Dinge optimieren. Die perfekte Fanpage für Zahnärzte gibt es nicht. Jede Zahnarztpraxis sollte für sich Ziele definieren und ein individuelles sowie authentisches Konzept erstellen.



Sind Instagram und Twitter wirklich sinnvoll für Zahnärzte ?

Nina Schwerdtfeger: Gerade für Zahnärzte, welche „Bleaching“ in Ihrem Leistungsportfolio haben, sollten auf Instagram setzen. Nirgendwo sonst lassen sich Emotionen so gut vermitteln wie in diesem sozialen Netzwerk. Schönheit verkauft sich gut – am besten mit echten Bildern. Dabei ist es egal ob eine Dienstleistung oder die neue Zahnpasta beworben wird. Twitter ist als soziales Medium in Deutschland hingegen wesentlich weniger potent.



Wie bewerten Sie generell Social Media in der Zahnmedizin? Sollte sich jeder Zahnarzt aktiv mit Social Media befassen?

Nina Schwerdtfeger: Jedes Unternehmen sollte sich heute aktiv mit Social Media befassen – gerade solche, welche Dienstleistungen im Bereich der Gesundheit anbieten. Vertrauen ist in dieser Branche fundamental. Lokale Unternehmen wie Zahnarztpraxen können durch Facebook & Co. zu echten Freunden werden – und Freunden schenkt man Vertrauen.



Ist der übliche Zahnarzt-Erinnerungsservice via Postkarte schon zu veraltet ? Wäre ein Reminder via Whats app für junge Patienten nicht erfolgreicher?

Nina Schwerdtfeger: Gerade für junge Menschen wäre ein Reminder via Whats App sicher eine innovative Maßnahme. Postkarten sind keinesfalls antiquiert – dienen heute aber oftmals mehr der Unterhaltung und Werbung als der Übermittlung von Informationen. Die von der Gesellschaft verlangte Flexibilität und Mobilität erfordert angepasste Maßnahmen in der Kommunikation wichtiger Mitteilungen. Die Basis hierfür existiert bereits in den verschiedenen erfolgreichen sozialen Kanälen – man muss sie nur zu nutzen wissen.



Junge Patienten / Patientinnen beschäftigen sich sehr viel mit dem Thema "Weiße Zähne". Hat sich ein Zahnarzt spezialisiert zum Thema "Bleaching", welche Social Media Kanäle für die Bewerbung seiner Dienstleistung würden Sie ihm empfehlen?

Nina Schwerdtfeger: Facebook und Instagram.

Facebook ist nach wie vor der wichtigste und imposanteste Kanal. In diesem sozialen Netzwerk können nicht nur Informationen geteilt, Bewertungen erstellt, Emotionen vermittelt und Entwicklungen präsentiert werden – vor allem ermöglicht Facebook die direkte Kommunikation mit (potenziellen) Fans und Patienten. Ehrliche Meinungen von Patienten sind dabei ebenso relevant wie die Reaktion der Praxis auf Fragen. Mit guter Kommunikation auf Facebook schenkt ein Zahnarzt seinen Patienten Zeit und Beachtung – ggf. mehr, als in einer normalen Sprechstunde möglich ist.

Instagram hingegen setzt auf Bilder als Kommunikationsmedium Nummer eins. Kein Medium kann Impressionen und Emotionen so gut vermitteln wie Bilder. Was, wenn nicht Schönheit, ließe sich auf Instagram besser darstellen – und verkaufen?



Fast jeder zweite Patient prüft die Bewertungen seines Zahnarztes. Werden die Bewertungen auf Facebook wirklich beachtet?

Nina Schwerdtfeger: Ja. Die Bewertungen auf Facebook erfreuen sich sogar enormer Beachtung. Das gute alte Empfehlungsmanagement funktioniert auch heute noch – nur der Spielplatz hat sich verlagert. Mund-zu-Mund-Propaganda findet heute online statt. Echte Empfehlungen bekommt man jedoch nach wie vor von echten Freunden – und die findet man nicht immer in Foren und auf Bewertungsportalen. Auf Facebook hingegen sehe ich genau welche Empfehlungen meine Facebook-Freunde aussprechen. Außerdem verteilen die Nutzer hier nicht nur Punkte oder Sterne, sondern kommunizieren wirklich über Ihre Erfahrungen. Facebook ist einfach authentischer.



Immer schneller, immer weiter.. Könnte es bald passieren, dass Zahnärzte eine erste "Vorberatung" über Skype oder Whats app anbieten? Viele Patienten haben keine Lust auf lange Wartezeiten. Kann diese Art der Kommunikation ein mögliches Szenario in der Zahnmedizin sein?

Nina Schwerdtfeger: Ich glaube nicht, dass eine ernsthafte Beratung bezüglich der eigenen Gesundheit außerhalb der Praxis stattfinden kann. Denkbar ist jedoch eine Art „soziale Sprechstunde“, in welcher eine erste Einschätzung erfolgt oder Informationen erfragt werden können. Tipps zur Zahnpflege zum Beispiel oder Informationen zu zahnärztlichen Leistungen können sicher auf diese Weise in social media Auftritte von Zahnärzten implementiert werden.



Wie könnten Sie mit Ihrer Dienstleistung Zahnärzte aktiv helfen/beraten? Betreiben Sie auch Reputationsmanagement, wenn ein Zahnarzt schlechte Bewertungen auf den unterschiedlichen Bewertungsportalen hat?

Nina Schwerdtfeger: Soziale Netzwerke bieten ungeahnte Möglichkeiten zur Außendarstellung. Ein aktives Reputationsmanagement und effektive Werbemaßnahmen lassen sich mit sozialen Medien wesentlich effektiver, günstiger und zielgerichteter umsetzen. Wir kennen diesen Spielplatz der sozialen Medien ganz genau und wissen, wie wir Marken und Unternehmen entsprechend präsentieren können. Für die inhaltliche Korrektheit bedarf es der engen Zusammenarbeit zwischen uns und unseren Kunden – schließlich sind sie die Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet.

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite:
neo.says.miau.





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