» Die Zahnextraktion ist ein operativer Eingriff, bei dem der Dentist einen erkrankten Zahn mit der Wurzel zieht.
» Bei 56 Prozent der Befragten erklärte der Zahnarzt im Vorfeld die zahnrettenden Maßnahmen.
» Zu den Gründen für eine Zahnextraktion zählen große Löcher im Zahn, eine fehlgeschlagene Wurzelbehandlung und eine starke Entzündung des betroffenen Zahns.
» Bei 52 Prozent der Umfrageteilnehmer auf kosten-beim-zahnarzt.de entfernte der Dentist einen Zahn aus dem Oberkiefer.
» 53,6 Prozent der Befragten empfanden das Ziehen eines Zahns als sehr schmerzhaft.
» Leiden die Patienten unter einer Kieferzyste, übernehmen die Krankenkasse die Kosten für die Zahnextraktion sowie das Entfernen der Zyste vollständig.
» Bei der Nachsorge, beispielsweise dem Zahnersatz, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur den befundorientierten Festzuschuss.
Eine Zahnextraktion ist die Operation zum Entfernen eines Zahnes mit der Wurzel, das so genannte -Ziehen eines Zahnes-. Verbunden ist dies mit einem für den Patienten meist unangenehmen operativen Eingriff. Für die Extraktion entscheidet sich der Zahnarzt oftmals wenn der Zahn erkrankt ist oder eine Erkrankung des Zahnhalteapparats oder Zahnfleischs vorliegt.
Die häufigste Form der Zahnextraktion ist die der Weisheitszähne. Diese Zahn-OP erfolgt heute unter
örtlicher Betäubung, wobei auch eine Vollnarkose möglich, aber nicht nötig ist. Die Kosten, die für
eine derartige Zahnextraktion entstehen gehen werden von der GKV übernommen. Allerdings ist dies
nur dann der Fall, wenn der Zahnarzt die Notwendigkeit für das Entfernen der Weisheitszähne
gesehen hat im Rahmen der Diagnose. Wenn sich der Patient auf eigenen Wunsch die
Weisheitszähne entfernen lassen möchte, muss er die Kosten hierfür auch selbst tragen.
Im Fall der Kostenübernahme durch die Krankenkasse werden von dieser sowohl die Kosten für die
Betäubung wie auch für die Extraktion übernommen.
Für 53% unserer Leser war das Zähne ziehen sehr schmerzhaft.
Wünscht der Patient allerdings für die
Weisheitszahn Entfernung eine Narkose, werden diese Kosten nur in Ausnahmefällen erstattet. Zum
Beispiel dann, wenn es gesundheitliche Gründe gibt beim Patienten, die gegen eine Betäubung
sprechen oder der Weisheitszahn sehr schwierig zu entfernen ist. Die Krankenkassen übernehmen
auch dann die Kosten für eine Narkose für den Fall, dass es sich beim Patienten um einen
Angstpatienten handelt. Übernommen werden die Kosten für die Narkose auch dann, wenn gleich
alle vier Weisheitszähne gezogen werden sollen in einer Sitzung und Komplikationen zu befürchten
sind und die Narkose durch den Zahnarzt von vorneherein vorgeschlagen wurde. Wer die Kosten für
eine derartige Vollnarkose selbst übernehmen möchte bzw. ohne die Notwendigkeit dieser eine
Narkose wünscht, der muss hier mit Kosten von 80 Euro bis 250 Euro rechnen.
Eine Zahnextraktion kann aber auch dann fällig werden, wenn Milchzähne nicht von selbst ausfallen, die bleibenden Zähne aber schon von unten durchbrechen. Dabei lösen sich die Milchzähne Stück für Stück auf, geht aber manchmal nicht vollständig heraus. Das heißt in diesem Fall verläuft der Zahnverlust nicht wie geplant. Dann muss der Zahnarzt zu einer Zahnextraktion greifen, damit die bleibenden Zähne nicht geschädigt werden, also nicht schief herauswachsen. Die Kosten für eine derartige Zahnextraktion, die bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden muss, übernimmt die Krankenkasse komplett von den Kosten her. Dies trifft auch auf kariöse oder entzündete Milchzähne zu oder wenn der Milchzahn durch einen Unfall geschädigt wurde. Milchzähne werden zudem häufig auch auf Anraten des Kiefernorthopäden entfernt, wenn eine Zahnspange angepasst werden soll, damit die bleibenden Zähne eine entsprechend gute Ausgangsposition finden.
Zum Zahnverlust bzw. zur Zahnextraktion führt häufig auch das Vorhandensein einer großen Kiefernzyste, die sich von der Wurzelspitze aus gebildet hat. Hierbei handelt es sich um eine schon etwas größere Operation, weil neben dem Zahn auch die Kiefernzyste selbst chirurgisch entfernt werden muss. Aus diesem Grund übernimmt diese Operation auch ein Kiefernchirurg. Die Kosten hierfür werden von der GKV übernommen. Wenn es allerdings darum geht, dass eine Folgebehandlung, die sinnvoll und notwendig wird, weil an die Stelle des extraierten Zahnes ein Ersatz muss, um den Kiefer wieder zu vervollständigen, übernimmt die Krankenkasse wieder nur einen Teil der Kosten in Form von einem Festzuschuss für einer Zahnbrücke oder ein Zahnimplantat oder einem Stiftzahn.
Häufig muss eine Zahnextraktion auch wegen eines mit Karies befallenen Zahnes vorgenommen
werden. Ob dies nötig ist oder ob der Zahn gerettet werden kann, entscheidet der Zahnarzt. Wichtig
ist, dass gegen den kariesbefallenen Zahn etwas getan wird, da sonst auch noch die unmittelbaren
Nachbarzähne in Mitleidenschaft gezogen werden können. Tatsache ist, wenn zu lange gewartet wird
mit dem Entfernen von einem bereits mit Karies befallenen Zahn, kann auch die Zahnwurzel in
Mitleidenschaft gezogen worden sein inzwischen. In diesem Fall sind die Schmerzen für den
Betroffenen unerträglich und auch das Ziehen kann Nachwirkungen mit sich ziehen, weil sich an der
Zahnwurzel eventuell schon eine bakterielle Entzündung gebildet haben kann. Die Extraktion von mit
Karies befallenen Zähnen übernimmt die Krankenkasse in vollen Umfang von den Kosten her. Das
heißt der Patient hat neben den starken Schmerzen in diesem Fall nicht auch noch die Last einer
höheren Eigenleistung an dieser Zahnbehandlung.
72% sind natürlich froh, dass der kaputte und störende Zahn endlich gezogen wurde.
Bei den 28% waren wahrscheinlich die Schmerzen zu groß, daher nicht besonders froh.
Ebenfalls zu einer Extraktion von einem Zahn kann es kommen, wenn dieser von Parodontitis
befallen ist und eine Behandlung erfolglos war. Es gibt allerdings hier heute auch sehr viele
Möglichkeiten, die im Vorfeld durchgeführt werden können und die nicht zwangsläufig zu einer
Extraktion des Zahnes führen müssen. Die Frage ist hier allerdings, ob es wirklich wirtschaftlich ist an
der Erhaltung des Zahnes festzuhalten. Bei einer Parodontitis Behandlung ist es zum Beispiel
erforderlich im Vorfeld eine oder mehrere professionelle Zahnreinigungen durchführen zu lassen.
Diese übernimmt die GKV nicht und muss vom Patienten direkt bezahlt werden. Pro professioneller
Zahnreinigung fallen erhebliche Kosten an. Wird das gesamte Gebiss gereinigt zum Beispiel Kosten
von bis zu 240 Euro. Und da mehrere Sitzungen erforderlich sind, ist dieser Betrag mal 2 oder mal 3
zu nehmen. Zahnzusatzversicherungen können hier zwar die Kosten meist zum großen Teil abfedern,
die die GKV nicht übernimmt, allerdings ist es sinnvoll hier über ein Kosten-Nutzen-Verhältnis
nachzudenken, wenn ein von Karies bzw. Parodontitis befallener Zahn oder gar mehrere Zähne im
Gebiss vorhanden sind.
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Michael Mitterer
Zahnersatz Kosten Experte
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