Kosten beim Zahnarzt

Hypersensibilität

Inhaltsverzeichnis:

» Wie definiert sich die Hypersensibilität?

» Schmerzempfindliche Zähne – Ursachen und Therapie bei Dentinhypersensibilität

» Wie entsteht eine Hypersensibilität der Zähne?

» Welche Symptome treten mit der Hypersensibilität auf?

» Wie diagnostiziert der Zahnarzt die Dentinhypersensibilität?

» Welche Behandlung hilft bei Hypersensibilität?

» Gibt es Hausmittel gegen hypersensible Zähne?

» Hypersensibilität vorbeugen – geht das?

» Fazit

Wie definiert sich die Hypersensibilität?

Hypersensibilität oder Dentinhypersensibilität bedeutet in der Zahnmedizin eine Überempfindlichkeit. Diese betrifft die Zähne oder Zahnhälse. Sie reagieren empfindlich auf bestimmte äußere Reize wie:

  • Wärme,
  • Kälte oder
  • Berührung.
Starke Geschmacksreize wie sauer oder süß führen den stechenden Schmerzreiz ebenfalls herbei. Dieser tritt im Bereich der Zahnkrone oder am freiliegenden Dentin am Zahnhals auf.


Schmerzempfindliche Zähne – Ursachen und Therapie bei Dentinhypersensibilität (Quelle Youtube)


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Wie entsteht eine Hypersensibilität der Zähne?

Die zunehmende Überempfindlichkeit der Zähne resultiert aus einem Rückgang des Zahnfleischs. Dieses legt den Zahnhals, an dem sich kein schützender Zahnschmelz befindet, frei. Ohne den Schutz vor äußeren Einflüssen reagieren betroffene Zähne schmerzempfindlich. Durch eine dauerhafte Reizung nehmen die Beschwerden im Laufe der Zeit zu.

Alternativ resultiert die Hypersensibilität aus einer mechanischen Schädigung des Zahnschmelzes. Ursachen bestehen in einer:

  • falschen Putztechnik,
  • zu harten Zahnbürste,
  • stark abrasiv Zahncreme.
Eine besondere Form der Dentinhypersensibilität stellt die postoperative Hypersensibilität dar. Sie manifestiert sich nach zahnmedizinischen Behandlungen wie adhäsiven Restaurationen.



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Welche Symptome treten mit der Hypersensibilität auf?

Eine Dentinhypersensibilität äußert sich durch den charakteristischen Schmerzreiz auf äußere Einflüsse. Bei Kontakt betroffener Zähne mit Hitze oder Kälte spüren Patienten ein schmerzhaftes Aufblitzen an den Zahnhälsen oder an dentinfreien Bereichen der Zahnkrone. Alternativ tritt der Schmerzreiz bei Berührung oder durch Geschmacksreize auf.

Im Verlauf der Hypersensibilität nimmt die Empfindlichkeit der Zähne zu. Durch eine dauerhafte Reizung entsteht eine sinkende Schmerztoleranz. Das Missempfinden gegenüber äußeren Reizen erhöht sich. Dadurch verstärken sich die Beschwerden bis zu einem schwer erträglichen Maß.


Wie diagnostiziert der Zahnarzt die Dentinhypersensibilität?

Um herauszufinden, ob sich hinter der bestehenden Symptomatik eine Hypersensibilität verbirgt, prüft der Zahnarzt die Reizart sowie die Schmerzqualität. Hypersensible Zähne machen sich unter Reizeinfluss durch stechende bis ziehende Schmerzen bemerkbar.

Anschließend dokumentiert der Dentist, auf welche Reize betroffene Zähne reagieren. Das geschieht durch eine Patientenbefragung und teilweise durch einen Kältetest. Bei den wenigsten Betroffenen treten alle Reizarten, die zu einer Hypersensibilität führen, gleichzeitig auf.

Zum Abschluss der Diagnose überprüft der Zahnarzt durch eine intraorale Untersuchung das Zahnfleisch. Er stellt fest, ob ein sichtbarer Zahnfleischrückgang vorliegt. Tritt dieser Fall nicht ein, trägt eine weitere Anamnese zur Ursachenforschung der Hypersensibilität bei.


Welche Behandlung hilft bei Hypersensibilität?

Durch eine Remineralisierung sowie die Fluoridierung mit Fluorlacken dämmt der Zahnarzt die Hypersensibilität der Zähne ein. Zusätzlich empfiehlt er den betroffenen Patienten eine schonende Putztechnik sowie geeignete Zahnbürsten und Zahncremes.


Gibt es Hausmittel gegen hypersensible Zähne?

Gegen die Hypersensibilität der Zähne hilft eine regelmäßige Mundhygiene. Beim Zähneputzen benutzen die Patienten Zahncreme mit aktiven Substanzen. Ein Beispiel besteht in Kaliumsalz. Dieses blockiert eine Weiterleitung des Schmerzreizes durch Nervenfortsätze in die Dentinkanälchen (Dentintubuli).

Die Zahncreme verschließt offene Dentinkanälchen. Sie bildet eine schützende Schicht gegen die Reizweiterleitung. Verwenden Betroffene empfohlene Zahncremes kontinuierlich, profitieren sie von einem effektiven und dauerhaften Schutz vor Schmerzempfindlichkeit. Als zusätzliche Maßnahme kommt die regelmäßige Applikation von Fluoridgelen infrage.


Hypersensibilität vorbeugen – geht das?

Um dem Rückgang des Zahnfleischs und hypersensiblen Zähnen vorzubeugen, achten Patienten bei ihrer Putztechnik auf wenig Druck. Sie reinigen die Zähne mit einer weichen bis mittelharten Zahnbürste.


Fazit zu Hypersensibilität

  • Hypersensibilität als Überempfindlichkeit der Zähne gegenüber äußeren Reizen
  • Zahnfleischrückgang sowie freiliegendes Dentin als Ursache
  • stechender Schmerz bei Kontakt mit Wärme, Kälte oder Geschmacksreizen als charakteristisches Symptom
  • zahnmedizinische Behandlung durch Remineralisierung und Fluoridierung
  • schonende Putztechnik sowie Zahncreme mit aktiven Inhaltsstoffen als Maßnahmen für zu Hause

Quellen:

https://www.luxzahnaerzte.de/lexikon/hypersensibilitaet/

https://www.zmk-aktuell.de/fachgebiete/prophylaxe/story/der-schmerzempfindliche-zahn--laestige-Ueberempfindlichkeit-oder-manifeste-erkrankung-__392.html

https://www.zm-online.de/archiv/2009/06/zahnmedizin/die-postoperative-hypersensibilitaet/

https://www.pnc-aktuell.de/parodontologie/story/hypersensibilitaet-an-zaehnen__3480.html



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