Kosten beim Zahnarzt

Bifurkation

Inhaltsverzeichnis:

» Was bedeutet Bifurkation in der Zahnmedizin?

» Sobald die Furkation offen ist, ist der Zahn häufig verloren

» Wo befindet sich die Bifurkation und wann ist sie sichtbar?

» Furkationsgrade bei freiliegender Bifurkation

» Fazit

Was bedeutet Bifurkation in der Zahnmedizin?

Der Begriff "Furkation" bedeutet Trennung. Er bezeichnet in der Zahnmedizin die Aufspaltung von Zahnwurzeln bei Zähnen mit mehreren Wurzeln. Mit dem Fachbegriff Bifurkation benennen Zahnmediziner bei zweiwurzligen Zähnen die Trennungsstelle der Zahnwurzeln. Zu den Zähnen mit zwei Zahnwurzeln gehören:

  • die Molaren, die hinteren Backenzähne des Unterkiefers,
  • die Prämolaren, die ersten vorderen Backenzähne im Oberkiefer und
  • zum Teil die Weisheitszähne.


Sobald die Furkation offen ist, ist der Zahn häufig verloren (Quelle Youtube)


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Wo befindet sich die Bifurkation und wann ist sie sichtbar?

Ein Zahn besteht aus:

  • Krone,
  • Wurzelstamm und
  • Zahnwurzeln.

Letztere besitzen keinen Überzug mit Zahnschmelz. Sie bestehen anders als die Zahnkrone aus einer knochenähnlichen Substanz. An einer Stelle treten die Wurzeln aus dem Wurzelstamm aus. Der Bereich nennt sich Furkation.

Abhängig von der Anzahl der Zahnwurzeln unterscheiden sich Bifurkation und Trifurkation. Bei gesunden Zähnen und intaktem Zahnfleisch sind die Furkationen nicht sichtbar.



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Knochen- und Zahnfleischrückgang führen zu freiliegenden Zahnwurzeln. Wirken Bakterien auf die Zahnwurzelknochen ein, beeinträchtigen sie die Furkation. Liegt eine fortgeschrittene Zahnfleischerkrankung vor, liegt die Bifurkation frei. Bei der Mundhygiene sind entsprechende Stellen schwer zugänglich.

Um weitere Entzündungen und fortschreitenden Knochenabbau zu vermeiden, empfehlen sich parodontalchirurgische Behandlungen. Diese zielen auf eine Zahnversiegelung offener Furkationsbereiche sowie Desinfektion ab.


Furkationsgrade bei freiliegender Bifurkation

Bei einer fortschreitenden Zahnfleischerkrankung droht eine zunehmende Freilegung der Bifurkation. Bei dieser unterscheiden sich abhängig vom Klassifizierungssystem drei bis vier Grade.

Ein bekanntes Klassifizierungssystem stammt von Glickmann. Es beschreibt die Hauptmerkmale von Läsionen:

  • Grad I bezeichnet eine beginnende oder frühe Läsion. Bei dieser liegt die Tasche oberhalb des Knochens. Sie umfasst das Weichgewebe. Im Bereich der Bifurkation existiert ein leichter Knochenverlust. Die Veränderungen des Knochens zeigen sich minimal. Bei dem Stadium sind röntgenologische Veränderungen unüblich.
  • Grad II weist auf eine Zerstörung des Knochens an einem oder mehreren Bereichen der Furkation hin. Der Alveolarknochen sowie das parodontale Ligament bleiben in Teilen intakt. Bei einer zahnärztlichen Untersuchung dringt die Sonde teilweise in den Furkationsbereich ein. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, dass der Zahnarzt die Furkationsbeteiligung auf dem Röntgenbilder sieht.
  • Grad III zeigt den vollständigen Schwund des interradikulären Knochens an. Zahnfleischgewebe verschließt die faszialen oder lingualen Öffnungen der Furkation. Die Furkationsöffnung besteht als durchgehender Tunnel. Sie ist klinisch nicht sichtbar. Auf einem Röntgenbild, aufgenommen im richtigen Winkel, manifestieren sich die Läsionen der Bifurkation als röntgenstrahlungsdurchlässiger Bereich zwischen den Wurzeln. Die Diagnose im Bereich der Unterkiefermolaren fällt leichter als bei Oberkiefermolaren.
  • Grad IV besteht als vollständige Zerstörung der interradikulären Knochen unter dem Dach der Furkation. Das Zahnfleischgewebe zeigt sich apikal zurückgebildet. Das macht die Furkationsöffnung klinisch sichtbar.

Ein weiteres Klassifizierungssystem veröffentlichten Hamp, Nyman und Lindhe im Jahr 1975. Dieses bezieht sich auf den horizontalen Attachmentverlust. Es basiert auf drei Graden:

  • Grad I: horizontaler Attachmentverlust unter drei Millimetern der Gesamtbreite des Furkationsbereichs,
  • Grad II: horizontaler Attachmentverlust über drei Millimetern. Dieser umfasst nicht die gesamte Breite des Furkationsbereichs.
  • Grad III: Das parodontale Gewebe ist im Furkationsbereich vollständig zerstört.


Fazit zu Birfurkation

  • Birfurkation als Fachbegriff für Trennungsstelle der Zahnwurzel bei zweiwurzeligen Zähnen
  • Furkationsbereich bei gesunden Zähnen und Zahnfleisch nicht klinisch sichtbar
  • bei fortgeschrittener Zahnfleischerkrankung sichtbare Bifurkation
  • Desinfektion und parodontalchirurgische Maßnahmen zur Behandlung fortgeschrittener Furkationsläsionen

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Quellen:

https://dentaljournal.home.blog/2019/10/05/bifurcation/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18473034/

https://www.mdpi.com/2304-6767/6/3/34/htm

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1058213/

https://www.luxzahnaerzte.de/lexikon/bifurkation/



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