Kosten beim Zahnarzt

BEMA

Inhaltsverzeichnis:

» Was bedeutet BEMA?

» GOZ Preisunterschiede beim Zahnarzt erklärt. BEMA und GOZ Honorar des Zahnarztes verstehen

» Wie setzt sich der BEMA zusammen?

» Welche Informationen enthält der BEMA?

» Wie funktioniert der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen?

» Welche Leistungen deckt der BEMA nicht ab?

» Fazit

Was bedeutet BEMA?

Hinter dem Begriff BEMA verbirgt sich der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen. Dieser fungiert als Basis, um Behandlungen in Zahnarztpraxen mit der gesetzlichen Krankenversicherung, kurz GKV, abzurechnen. Des Weiteren dient er für das vertragszahnärztliche Honorar als Grundlage. Der Bewertungsausschuss, gebildet durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der KZBV, legt das Regelwerk fest.


GOZ Preisunterschiede beim Zahnarzt erklärt. BEMA und GOZ Honorar des Zahnarztes verstehen (Quelle Youtube)


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Wie setzt sich der BEMA zusammen?

Der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen setzt sich aus sechs Teilen zusammen:

  • konservierende und chirurgische Leistungen sowie Röntgenleistungen,
  • Behandlung von Verletzungen des Gesichtsschädels wie Kieferbruch,
  • Erkrankungen der Kiefergelenke,
  • kieferorthopädische Behandlungen,
  • systematisches Behandeln von Parodontopathien,
  • Versorgung mit Zahnkronen und Zahnersatz.



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Welche Informationen enthält der BEMA?

Der BEMA listet alle zahnmedizinischen und kieferorthopädischen Behandlungen auf, bei denen es sich um Kassenleistungen handelt. Diese übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen ihrer Leistungspflicht vollumfänglich oder teilweise für die Versicherten. Weitere Kostenträger, welche der BEMA zum Abrechnen vertragszahnärztlicher Behandlungen nutzen, sind:

  • Bundes- und Landespolizei,
  • Bundeswehr,
  • Sozialhilfeeinrichtungen und
  • Versorgungsämter.
Im Jahr rechnen Behandler und Kostenträger mehr als 100 Millionen zahnärztliche Behandlungsfälle über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen ab. Den Großteil der Abrechnungsfälle machen konservierend-chirurgische Behandlungen aus.


Wie funktioniert der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen?

Im BEMA erhält jede Abrechnungsposition eine spezifische Punktzahl. Für eine eingehende Untersuchung zur Feststellung von:

  • Zahn-,
  • Mund- und
  • Kieferkrankheiten sowie
  • nachfolgender Beratung
bemisst der BEMA 18 Punkte [BEMA: Stand: 1. Juli.2021]. Neben Behandlungen führt der Bewertungsmaßstab Zusatzleistungen auf. Zu ihnen gehören Leistungen außerhalb der Sprechstunde, beispielsweise:
  • nachts von 20.00 bis 8.00 Uhr,
  • an Sonntagen oder
  • an Feiertagen.

Die Bewertungszahl für dieses Beispiel beträgt 15. Der Behandler multipliziert seinen Kostenaufwand mit dem Punktwert. Daraus ergeben sich die Behandlungskosten sowie das zahnärztliche Honorar in Euro und Cent.

Den Punktwert verhandeln die kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen auf Länderebene jährlich neu. Die Ausnahme besteht in der Versorgung mit Zahnkronen und Zahnersatz. Bei diesem Punkt gilt der bundeseinheitliche, jährlich zwischen der KZBV und dem GKV-SV verhandelte und festgelegte Punktwert.

Der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen spiegelt nicht den individuellen Aufwand bei einer zahnärztlichen Behandlung im Einzelfall wider. Er bildet einen Durchschnitt aus:

  • leichten und schweren Fällen,
  • geräteintensiven Diagnose- und Therapieverfahren mit hohem Materialaufwand sowie
  • weniger materialaufwendige Behandlungen mit geringerem Einsatz von Technik
ab.


Welche Leistungen deckt der BEMA nicht ab?

Im BEMA stehen alle in einer Zahnarztpraxis realisierbaren Leistungen, deren Kosten die Solidargemeinschaft mitträgt. Es handelt sich um medizinisch notwendige Behandlungen, die zur regelhaften Versorgung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen zählen.

Patienten, die eine aufwendigere Versorgung wünschen, besprechen diesen Wunsch vor Behandlungsbeginn mit dem Zahnarzt. Gründe bestehen in höherem Komfort oder Ästhetik. Einigen sich Patient und Behandler auf das gemeinsam angestrebte Therapieziel, liegt dieser Versorgung eine private Abrechnung zugrunde. Der Fall tritt ein, wenn die Leistungspflicht der Krankenkasse die gewünschte Behandlung nicht abdeckt.

Als Basis für die privaten Abrechnungen fungiert die Gebührenverordnung für Zahnärzte, kurz GOZ. Durch das Zusammenspiel der GKV-Leistungen sowie der außervertraglichen Leistungen besteht für die Behandler die Chance, den Patienten das vollständige Leistungsspektrum der Zahnmedizin anzubieten.


Fazit über BEMA

  • BEMA ist der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen
  • Zusammensetzung zahnärztlicher Behandlungs- und Honorarkosten durch Multiplikation des Kostenaufwands mit BEMA-Punktwert
  • BEMA dient als Bewertungsgrundlage medizinisch notwendiger Leistungen, finanziert durch die gesetzlichen Krankenkassen
  • außervertragliche Leistungen durch Gebührenverordnung für Zahnärzte abgerechnet

Quellen:

https://www.kzbv.de/gebuhrenverzeichnisse.334.de.html

file:///C:/Users/Besitzer/AppData/Local/Temp/KZBV_BEMA-2021-07-01.pdf

https://www.bzaek.de/goz/gebuehrenordnung-fuer-zahnaerzte-goz.html

https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/GOZ/gebuehrenordnung_fuer_zahnaerzte_2012.pdf



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