Kosten beim Zahnarzt

Alginat

Inhaltsverzeichnis:

» Wie definiert sich Alginat?

» Alginatabformung Zahnarzt

» Woraus besteht Alginat?

» Wie funktioniert Alginat in der Zahnmedizin?

» Welche Formen unterscheiden sich bei Alginat?

» Welche Faktoren beeinflussen die Qualität des Alginats?

» Fazit

Wie definiert sich Alginat?

Alginat fungiert als Basis für elastische Abdruckmassen. Für die Zähne im Kieferknochen bildet die Substanz aus Wasser und Alginat die gebräuchlichste Abdruckmasse in der Zahnmedizin. Alginate zählen zu den irreversibel erhärtenden elastischen Abformmassen.


Alginatabformung Zahnarzt (Quelle Youtube)


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Woraus besteht Alginat?

Alginate gewinnen die Hersteller aus einer Gattung der Meeresalgen, den Braunalgen. Diese produzieren das saure Polysaccharid in ihren Zellwänden. Das Salz der Alginsäure verleiht den Algen ihre charakteristische Flexibilität. Für die Zahnmedizin liefern die Anbieter Alginat in Pulverform.

Das Alginatpulver beinhaltet Natrium- und Kaliumsalze der Alginsäure. Beide lösen sich leicht in Wasser. Eine weitere Reaktionskomponente bildet Kalziumsulfat. Als Verzögerer dient das Natriumphosphat. Der Großteil des Pulvers besteht aus anorganischen Füllstoffen wie:

  • Zinkoxid,
  • Talkum oder
  • Kieselgur.
Diese nehmen Einfluss auf die Fließfähigkeit des angemischten Alginats. Sie erhöhen die Festigkeit der abgebundenen Substanz.



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In Alginatpulver befinden sich in geringer Konzentration Zusatzstoffe wie:

  • Farbstoffe,
  • Fluoride und
  • Geschmacksverbesserer.
Die Fluoride tragen zu einer optimierten Oberflächenqualität des Gipsmodells bei.

Wie funktioniert Alginat in der Zahnmedizin?

Alginsäure enthält leicht lösliche Salze mit ein- und zweiwertigen Metallionen. Ein Beispiel für Erstere besteht im Natrium in Natriumalginat. Im Vergleich dazu sind zweiwertige Metallionen wie Kalziumionen in Wasser schwer löslich. Bei ihnen entstehen Vernetzungsreaktionen zwischen den polymeren Molekülen der Alginsäure.

Alginatpulver enthalten als Reaktionspartner leicht lösliche Natriumsalze und Kalziumsulfat. In Verbindung mit Wasser dissoziieren die Reaktionspartner. Sie spalten sich in ihre Einzelkomponenten. Natriumalginat zerfällt in Alginsäuren und Natriumionen. Kalziumsulfat gliedert sich in Sulfationen und Kalziumionen.

Dadurch reagiert die Alginsäure mit den freigewordenen zweiwertigen Kalziumionen. Die langkettigen Alginsäuremoleküle vernetzen sich untereinander. Die Masse verfestigt sich. Es entsteht ein elastisches Gel. Diese Reaktion verläuft schnell. Um sie zu verzögern, befindet sich im Alginatpulver ein Verzögerer. Dieser ermöglicht eine längere Verarbeitungszeit.

Zu dem Zweck sammelt dieser den Großteil der frei werdenden Kalziumionen des Kalziumsulfats. Er fällt die Ionen als schwer lösliches Kalziumphosphat aus. Nach dem vollständigen Verbrauch des Verzögerers setzt sich die Abbindereaktion des Alginats fort. Mit der zugesetzten Menge des Verzögerers nimmt der Hersteller auf die Abbindezeit des Alginats Einfluss.


Welche Formen unterscheiden sich bei Alginat?

Das Abformmaterial teilt sich in schnell abbindende und normal abbindende Alginate. Die variierende Verarbeitungszeit resultiert neben der Menge an Verzögerer aus der Temperatur. Mischt der Zahnarzt das Pulver mit kaltem Wasser, verzögert dieses die Abbindereaktion. Warmes Wasser beschleunigt sie.


Welche Faktoren beeinflussen die Qualität des Alginats?

Die Viskosität, die das Fließvermögen des angemischten Alginatbreies bezeichnet, orientiert sich an der Menge des zugeführten Anrührwassers. Die Hersteller geben zu ihren Produkten exakte Dosierverhältnisse von Pulver und Wasser an.

Wie exakt eine Alginatabformung Details wiedergibt, hängt von der Korngröße der Füllstoffe sowie der Art der polymeren Makromoleküle ab. Zwischen einzelnen Produkten existieren geringe Unterschiede, die aus klinischer Sicht keine Relevanz erhalten. Bis zu einer Auflösungsgrenze von 50 Mikrometern zeigt die Alginatabformung feine Strukturen detailgetreu an.

Im Vergleich zu anderen elastischen Abformmaterialien handelt es sich um eine weniger exakte Detailwiedergabe. Alginat kommt nicht als Abformmaterial infrage für Arbeitsmodelle zur Herstellung von:

  • Inlays,
  • Kronen oder
  • Brücken.

Alginat besitzt elastische Eigenschaften mit einem geringen Rückstellvermögen. Durch das Stauchen oder Zuspannen der Alginatabformung drohen Risse. Bei einer Abformung achten Zahnärzte auf eine vier Millimeter dicke Schichtstärke des Alginats zwischen der abzunehmenden Zahnreihe und der Löffelwand.

Kunststoffabformlöffel kommen bei der Arbeit mit Alginat nicht infrage. Beim Abziehen der Abformung entsteht eine starke elastische Deformation mit einer ungenügenden Rückstellung. Aufgrund hoher Wasseraufnahmefähigkeit kann Alginat nicht für längere Zeit in wässriger Lösung lagern. Die Quellung führt zu Dimensionsveränderungen und Qualitätseinbußen des Abdrucks. Der Umstand erschwert dessen Desinfektion.


Fazit zu Alginat

  • Alginate entstammen als Salze der Alginsäure Braunalgen
  • Alginatpulver in Verbindung mit Wasser bildet elastische Paste
  • gebräuchlichste Abformmasse zum Herstellen von Situationsmodellen

Quellen:

https://www.zahniportal.de/fileadmin/images/content/pages/zahniportal.de/_imported/fileadmin/mediensammlung/partner/heraeus/Alginat_Leitfaden.pdf

https://flexikon.doccheck.com/de/Alginat



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