Kosten beim Zahnarzt

Zahnimplantate im Oberkiefer

Früher wurden aufgrund fehlenden Knochenersatzmaterials für den Oberkiefer nur herausnehmbare Gaumenplatten verwendet. Neben Zahnimplantaten für den Unterkiefer sind jedoch heutzutage ebenfalls Implantate für den Oberkiefer möglich. Die Zahnmedizin berücksichtigt dabei die Besonderheiten des Oberkieferknochens und ermöglicht es, eine gaumenfreie Prothese einzusetzen, die die Patienten in ihrer Lebensqualität nicht einschränkt.



Zahnimplantate Oberkiefer & Unterkiefer
75% haben Zahnimplantate überwiegend im Oberkiefer. 10% nur im Unterkiefer.


Ursachen der Oberkieferproblematik für Implantate

Der Oberkiefer besteht aus porösem Knochen und hat somit keine stabile Qualität. Er gestaltet sich weicher und schwächer als der Unterkiefer. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des Knochenabbaus. Ein Implantat benötigt jedoch einen festen Halt im Kiefer, was eine Implantation im Oberkiefer vor Herausforderungen stellt. Es sind spezielle Maßnahmen notwendig, um den Kiefer aufzubauen und neben der Knochenhöhe ebenfalls die Knochenbreite für ein Implantat zu erreichen. Für die Höhe und Breite ist der Abbau des Kiefers zu beachten, der sich anders verhält als im Unterkiefer. Der Kiefer wird zuerst schmaler und verliert danach die Höhe.

Besonderheiten bei der Implantation im Oberkiefer

Neben dem Knochenabbau ist die große Kieferhöhle über dem Knochen zu beachten. Diese ist mit einer empfindlichen Schleimhaut beschichtet, die bei der Implantation nicht beeinträchtigt werden darf. Eine Entzündung erhöht das Risiko, das Implantat zu verlieren.



Zähne gezogen in Oberkiefer & Unterkiefer
Mit 52% wurden überwiegend Zähne aus dem Oberkiefer gezogen. Im Unterkiefer nur 48%.


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Zahnkrone in Oberkiefer & Unterkiefer
60% haben überwiegend eine Zahnkrone im Oberkiefer.


Ungünstig sind im Oberkieferknochen sowohl der Seitenzahnbereich als auch der Backenzahnbereich. Seitlich verlorene Zähne vergrößern die Kieferhöhle, was das Einsetzen eines Implantates verhindert. Problematisch ist hierbei der unzureichend vorhandene Knochen. Eine Möglichkeit, den Knochen aufzubauen, ist ein Sinuslift.





Bei dem Verlust eines Schneidezahnes ist eine zeitnahe Implantation von Vorteil, da sowohl die Funktion als auch die Ästhetik des Betroffenen eingeschränkt ist. Zudem ist ein Zahnfleischrückgang zu verhindern. Einsatz finden im Schneidezahnbereich Frontzahnimplantate verschiedener Materialien, welche an das individuelle Zahnfleisch angepasst werden.

Implantation eines Oberkieferersatzes

Für die Behandlung ist das Material des Knochenersatzes von großer Bedeutung. Im Gegensatz zu früher entnimmt der behandelnde Arzt Knochen aus dem Kieferknochen. Vor allem aus dem hinteren Teil. Dies ähnelt einer Zahnextraktion und ist eine einfache, jedoch kostenintensive Methode.

Da viele Behandlungsmöglichkeiten für den Knochenaufbau im Oberkiefer nicht anwendbar sind, findet in den meisten Fällen der Einsatz eines sogenannten Sinusliftes statt. Der Sinuslift ist dabei ein sicheres Verfahren für den Oberkiefer, welches es effizient ermöglicht, den Knochen mittels geringem Aufwand aufzubauen. Die Implantation gelingt trotz fehlender Knochenhöhe und Breite.

Zudem stehen spezielle Implantat zu Verfügung, die bereits verschwundenen Knochen ersetzen.



Eiterblase Studie in Oberkiefer & Unterkiefer
Bei 44% war überwiegend eine Eiterblase im Oberkiefer.


Damit Zahnimplantate stabil sitzen: Knochenaufbau im Oberkiefer (Video)


Quelle: Youtube.com

Das sagen Leser*innen dazu

Leser*innen befürchten zum Großteil schwerwiegende Nebenwirkungen durch die Implantation zu erhalten. Zudem besteht die Angst, dass das Implantat sichtbar sei und sie somit in Ihrer Lebensqualität einschränke. Über diverse Materialen und deren Vor- und Nachteile diskutieren viele ebenfalls. Die Mehrheit beruhigt sich mit dem Gang zum Arzt und einem Beratungsgespräch. Außerdem fragen wenige ihre engsten Vertrauten und die Öffentlichkeit um Rat oder befragen diese über Erfahrungen mit Implantaten.

Mein persönlicher Ratschlag an Sie

  • Nehmen Sie Beratungsangebote Ihres behandelnden Arztes wahr.

  • Besprechen Sie dabei Ihre Ängste und Befürchtungen.

  • Für den Großteil der Probleme gibt es Lösungen.

  • Sprechen Sie über mögliche entstehende Kosten und fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse für einen Zuschlag nach.

  • Benötigen Sie ein Frontzahnimplantat, legen Sie eine zeitnahe Implantation fest, um mögliche Risiken zu vermeiden.

  • Eine Implantation ist heutzutage keine Seltenheit und eine der sichersten Methoden in der Zahnmedizin.

  • Fragen Sie andere Betroffene nach deren Erfahrungen und tauschen Sie sich gegenseitig aus.


Wichtig ist es, bei dem Verlust eines Zahnes, sofort einen vertrauten Arzt aufzusuchen, um Risiken zu vermeiden und Ihrer (Zahn-)Gesundheit nicht zu schaden. Ein beratendes Gespräch bringt Sicherheit und Vertrauen in die Methode und die Behandlung.

Weiterführende Infos zu Zahnimplantate:

Wie hoch mein Eigentanteil für ein Zahnimplantat ?

Was kostet Knochenaufbau für Zahnimplantate ?

Das kosten Zahnimplantate

Krankenkasse überreden Zahnimplantat zu zahlen

Interview mit Laura von Kontz (Bestezahnimplantate.de)


Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

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UNSERE STATISTIKEN BESAGEN :

62 % überlegen Zahnersatz aus Ausland zu beziehen.

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