Kosten beim Zahnarzt

Sind Implantate auch bei wenig Knochenangebot möglich?

Das Einsetzen von Implantaten erfolgt in den Kieferknochen des Patienten. Dort wächst der künstliche Zahnersatz an den Knochen und ist genauso stabil wie ein normaler Zahn. Wenige Patienten haben jedoch zu wenig Knochenangebot für eine Implantation. Dennoch ist der Verzicht auf ein Implantat nicht notwendig, da es diverse Möglichkeiten für einen Knochenaufbau gibt. Am Erfolg der Implantation ändert sich für den Patienten nichts. Lediglich die Dauer des Eingriffes verlängert sich.



Zahnimplantat ohne Knochenaufbau
Bei mehr als 60% konnte das neue Zahnimplantat ohne Knochenaufbau gesetzt werden.

Wie erfolgt der Knochenaufbau?

Der Knochenaufbau vor einer Implantation ist ein zusätzlicher operativer Eingriff. Möglich ist ein einziger, aber auch mehrere chirurgische Eingriffe, um das Knochenmaterial einzusetzen. Der Patient empfindet dabei jedoch keine Schmerzen. In den meisten Fällen erfolgt diese Operation mit einer örtlichen Betäubung. Nur in wenigen, schwerwiegenderen Fällen ist eine Vollnarkose notwendig.



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Um die lange Zeit der Einheilphase zu überbrücken, wünschen sich die meisten Patienten ein Provisorium. Alleine aus ästhetischen Gründen, aber auch, um die Kauffunktion wieder möglichst gut herzustellen, sind Provisorien eine nötige Option. Ein solches Provisorium schützt Ihrem Zahn vor zu viel Druck und vor Verletzungen durch ungeeignete Lebensmittel. Sie haben unterschiedliche Möglichkeiten für ein Provisorium:

Folgende Techniken stehen dem behandelnden Arzt zur Verfügung, den Kieferknochen aufzubauen:

  • Einfacher Knochenaufbau
  • Komplexer Knochenaufbau
  • Sinuslift
  • Knochenaufbau mit Beckenkammknochen
  • Membrantechnik mit Wachstumsbeschleuniger.

Welche dieser Techniken angewendet wird, entscheidet der behandelnde Arzt aufgrund des Kieferknochenangebots, des Zustandes der restlichen natürlichen Zähne und des Kiefers.



Für Zahnimplantat Knochenaufbau
Bei mehr als 28% mußte für ein neues Zahnimplantat der Knochen aufgebaut werden.

Welches Material dient dem Knochenaufbau?

Bei einem Knochenaufbau setzt der Zahnarzt körpereigenen, natürlichen Knochen oder synthetisches Knochenersatzmaterial an der für die Implantation notwendigen Stelle im Kieferknochen ein. Eine höhere Erfolgsquote hat der eigene Knochen. Dieses Material stammt häufig aus dem Kinn oder dem Kieferwinkel. Ist der Knochenschwund jedoch weit ausgeprägt, erfolgt eine Entnahme des eigenen Knochenmaterials aus dem Beckenknochen.




Synthetisches Knochenmaterial besteht aus Keramik oder bioaktiven Gläsern. Als Basis dient, ebenso wie beim natürlichen Knochen, Kalzium. Künstliches Material ist jedoch durch die Anwendung als Granulat instabiler und daher besonders bei kleineren Knochendefekten geeignet.

Knochenaufbau vor einem Zahnimplantat (Video)

Quelle: Youtube.com


Knochenaufbau im Ober- und Unterkiefer

Im Falle einer Implantation im Oberkiefer findet in den meisten Fällen die Technik des Sinusliftes Anwendung. Bei diesem Eingriff setzt der behandelnde Arzt Knochenmaterial in die Nasennebenhöhle ein. Die minimale Operation erfolgt von der Mundhöhle aus, um Wunden oder Narben im Gesicht des Patienten zu vermeiden.

Im Unterkiefer erfolgt meist die Verwendung von eigenem Knochenmaterial. Ein sogenannter Knochenblock wird aus dem hinteren Teil des Kiefers entfernt und an der notwendigen Stelle wieder befestigt. Der behandelnde Arzt präpariert dieses Material im Vorfeld für das schnellere Anwachsen. Der Patient muss keine sichtbaren Narben im Gesicht fürchten, da der Eingriff durch die Kieferhöhle oder die Mundhöhle erfolgt.

Eine Leserin befürchtet: „Kann ich eine Implantation erhalten, wenn mein natürliches Knochenangebot miserabel ist?“

Viele Leser*innen äußern Bedenken, dass bei ihnen sowohl keine Implantation als auch kein Knochenaufbau möglich ist. Als Grund nennen sie ihr schlechtes Kiefer- und Zahnangebot sowie mangelnde Mundhygiene. Der Großteil der betroffenen Leser*innen befürchtet, diese Bedenken mit dem behandelnden Arzt zu klären.

Manche Leser*innen berichten wiederum von guten Erfolgen bei dem Aufbau des eigenen Kieferknochens und raten, natürliches Knochenmaterial einsetzen zu lassen. Dieses fühle sich nicht zusätzlich zu dem Implantat fremd an.

Mein persönlicher Ratschlag

Benötigen Sie ein Implantat, Ihr Knochenangebot ist jedoch dafür ungeeignet, schieben Sie dieses Problem nicht von sich. Das Knochenangebot kann in den meisten Fällen aufgebaut werden. Lassen Sie sich dazu im Vorfeld von Ihrem behandelnden Arzt beraten. Dieser erklärt Ihnen gerne, die Möglichkeiten eines Aufbaus sowie die dazu notwendigen und für Sie geeigneten Techniken. Beratungstermine nehmen Ihnen die Angst vor dem Eingriff und zeigt Ihnen Vor- und Nachteile der jeweiligen Knochenersatzmaterialien auf. Eine sorgfältige Planung der Implantation stellt Sie vor keine überraschenden Ereignisse und vereinfacht es, die Dauer der einzelnen Behandlungsstufen zu verstehen.


Weiterführende Infos zu Zahnimplantate:

Material Knochenaufbau Zahnimplantat

Zahnimplantate bei wenig Knochenangebot

Zahnimplantat Knochenaufbau

Wie hoch mein Eigentanteil für ein Zahnimplantat ?

Was kostet Knochenaufbau für Zahnimplantate ?

Das kosten Zahnimplantate

Krankenkasse überreden Zahnimplantat zu zahlen

Interview mit Laura von Kontz (Bestezahnimplantate.de)


Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

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