Kosten beim Zahnarzt

Zähne richten Kosten

Als Erwachsener sich die Zähne richten lassen, kann sehr teuer werden. Dabei steht der Wunsch nach einem perfekten Aussehen der Zähne oft im Vordergrund, was aber immer bedeutet, dass recht aufwändige kieferorthopädische Behandlungen notwendig werden. Neben der Ästhetik stehen für den behandelnden Zahnarzt aber auch medizinische Faktoren im Vordergrund, weil diese letztlich die Möglichkeiten eröffnen, die auch im höheren Alter noch möglich sind etwas bei den Zähnen zu korrigieren. Tatsache ist, dass vor allem bei Erwachsenen Spannungskopfschmerzen oder Schmerzen im Nacken und Rücken auftreten, wofür oftmals allerdings andere Ursachen von den Ärzten gesucht werden. Doch teils stellt sich heraus, dass dies die Folge jahrelanger Fehlbelastung der Kiefergelenke ist. Die Korrektur wird allerdings für die meisten Erwachsenen zu einer Kostenfrage. Dabei gibt es auch nach dem Leistungskatalog der GKV für eine kieferorthopädische Behandlung keine Altersgrenze. Allerdings übernehmen die Krankenkassen der GKV die Kosten für das Zähne richten im Erwachsenenalter nur, wenn auch eine kombiniert kieferorthopädische-kieferchirurgische Korrektur notwendig ist und ein bestimmter Schweregrad vorliegt am Gebiss.



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Quelle: Youtube.com

Kosten für Zahnspange mit Lingualtechnik

Die einfachste Lösung, an die viele Erwachsene auch gleich denken, ist die Zahnspange. Wer bereit ist die Kosten zu tragen dafür, der kann sich für die zahnfarbene und damit für die weniger auffällige Variante entscheiden. Wer Brackets wählt, die mit der Lingualtechnik innen an den Zähnen angebracht werden, bei denen bleibt beim Lächeln dem Gegenüber sogar komplett verborgen, das er einen Spangenträger gegenüber hat. Die Lingualtechnik kann auf eine inzwischen 40jährige Entwicklungsgeschichte zurückblicken. Doch seit den 1970er Jahren hat sich viel getan. Seit 2004 steht die extrem flache und auch komfortable Incognito-Zahnspange den Patienten zur Verfügung. Durch diese Spangen, die überwiegend von Erwachsenen bevorzugt werden, können fast alle Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Die Behandlungszeiten sind allerdings um 10 Prozent länger, als bei einer normalen Zahnspange. Da es sich um eine rein ästhetische Lösung der Zahnkorrektur handelt, gehen die Kosten dafür zu Lasten des Patienten. Für gesetzlich-versicherte Erwachsene besteht durch die Krankenkasse überhaupt keine Kostenübernahme. Das bedeutet, dass die komplette Lingualbehandlung privat bezahlt werden muss. Privat versicherte Patienten indes erhalten je nach ihrem Versicherungstarif die Erstattung bis zum 3,5fachen Satz. Doch auch die PKV übernimmt nicht alle Kosten, insbesondere nicht die für über den hohen Satz hinausgehenden Steigerungsfaktoren. Diese müssen vom Patienten komplett selbst gezahlt werden. Die Kosten setzen sich zusammen aus den Materialkosten und den Kontrollterminen, die im Laufe der Behandlung anfallen.

Kosten für Invisalign Zahnspange

Völlig unsichtbar ist die herausnehmbare Invisalign Zahnspange. Auch sie ist perfekt, um auch noch im Erwachsenenalter Zähne richten zu lassen. Dabei werden Zahnfehlstellungen bei Invisalign durch eine Reihe von individuell angefertigter und komfortabler Alignern korrigiert. Es handelt sich hierbei um herausnehmbare Schienen, die man auf den Zähnen fast nicht sieht. Ein neues Paar Zahnschienen werden je ein neues Aligner-Paar eingesetzt. Dadurch bewegen sich die Zähne Woche für Woche in die vorgesehene Endposition. Diese Spange ist nutzbar, und zwar ohne Einschränkungen im täglichen Leben. Weltweit sind trotz der hohen Kosten schon mehr als 3 Millionen Menschen von Invisalign überzeugt. Die Kosten sind eben ein Faktor, dem man nicht entkommen kann. Denn die GKV übernimmt diese Kosten nicht. Derartige Leistungen sind im Leistungskatalog nicht enthalte. Bei der PKV muss die Spangenversorgung speziell im Tarif enthalten sein, den der Patient zuvor abgeschlossen hatte. Leider denken nur sehr wenige daran, wenn sie das Erwachsenenalter erst einmal erreicht und auch die Kinder keine Spange mehr benötigen. Dabei sind die Behandlungskosten von Invisalign schon kostenmäßig mit der herkömmlichen festen Zahnspange vergleichbar. Die Kosten für eine Invisalign-Behandlung erstrecken sich auf zwischen 3500 und 6500 Euro. Es kommt hier ganz auf die Ausprägung der Zahnfehlstellung ab. Nach oben hin sind bei den Kosten natürlich auch noch Abweichungen möglich. Was diese Zahnspangen so teuer macht ist das Material und die Herstellung sowie die Anzahl der Kontrolltermine beim Zahnarzt.

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Quelle: Youtube.com

Kosten für Orthocaps Zahnspange

Die Funktionsweise einer Orthocaps Zahnkorrektur entstand nach dem Vorbild der Natur. Es handelt sich hierbei um Kunststoffschienen, sogenannte Twin-Aligner, welche nur einen sehr sanften Druck auf die zu korrigierenden Zähne ausüben. Die orthocaps-Aligner korrigieren die Zähne dabei ohne unschöne Metallelemente, welche auch nicht unsichtbar sind. Doch gerade das ist im Erwachsenenalter sehr wichtig, damit ein gesundes und perfektes Lächeln regelrecht geformt werden kann. Getragen werden können diese Zahnschienen Tag und Nacht. Dabei sorgen unterschiedliche Materialien dafür, dass sich die Zahnschienen genau den Bedürfnissen der Träger anpassen. Die dünne flexible Zahnschiene der Tages-Aligner behindert die Patienten nicht in Beruf oder Freizeit. Das heißt der Alltag und das Lächeln und Reden wird nicht von auffälligen Brackets oder metallischen Spangen negativ beeinflusst. Die Nacht-Aligners entfalten dann in der Nacht ihre ganze Kraft. Dabei sorgen sie dafür, dass weniger Kraft auf die Kiefernmuskeln einwirkt. Bei dieser Zahnbehandlung handelt es sich um keine Kassenleistung. Das bedeutet die 1500 bis 5000 Euro muss der Patient aus eigener Tasche bezahlen. Die GKV übernimmt hier keine Kosten, da diese Leistungen nicht im Leistungskatalog enthalten sind. Hohe Herstellungskosten für die Zahnspange und die Anzahl der Kontrolltermine beim Zahnarzt machen den Preis aus.

Wann zahlt die Krankenkasse

Die Zähne sollten eigentlich bis zum 18. Lebensjahr korrigiert sein. Wenn dies versäumt wurde oder die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist, zahlt die Krankenkasse in Ausnahmefällen doch. Dafür müssen die Zahnärzte und Kieferorthopäden die Patienten aber in einen der fünf Schweregrade eingestuft haben, wobei die Bandbreite hier von "leicht" bis zu "extrem stark" reicht. Dabei erfolgt die Übernahme von Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen ausschließlich bei ausgeprägten Fehlstellungen, was der Stufe drei entsprechen würde. Leichte Fehlbildungen werden von den Krankenkassen als kosmetisches Problem eingestuft, wobei für die Behandlung der Patient die Kosten tragen muss. Gleiches gilt, wenn der Patient statt der Regelversorgung eine höherwertige oder bequemere Variante wählt. Diese liegt dann über dem Kostensatz der Regelversorgung. Arbeitslose und Empfänger von Hartz IV haben natürlich auch Anspruch auf die Regelversorgung in diesem Fall. Denn ein makelloses Lächeln bildet heute die Grundlage für den erfolgreichen Neueinstieg ins Berufsleben. Die GKV zahlt bei niedrigem Nettoeinkommen wie bei Arbeitslosengeld und Hartz IV nach der Härtefallregelung den doppelten Festzuschuss. Dies gilt allerdings nur für Leistungen, die auch im Leistungskatalog aufgeführt sind.

Weiterführende Infos:

Das kostet eine Zahnschiene

Was kostet eine Komplettsanierung der Zähne ?



Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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