Kosten beim Zahnarzt

Wie am besten eine Zahnarztbehandlung reklamieren ?

Auch die Zahnärzte sind nur Menschen und machen Fehler, die allerdings den Patienten manchmal sehr viel Geld kosten, nämlich im Rahmen der Eigenleistung oder ihnen Schmerzen verursachen. Doch kein Patient muss heute nach einer Zahnarztbehandlung mit Schmerzen leben. Denn es ist Patientenrecht, dass sich der Patient über die Behandlung beschweren bzw. diese reklamieren kann. Es zählt hier allerdings die richtige Vorgehensweise, um letztlich auch gehört zu werden. Denn wie schon gesagt, sind Zahnärzte auch nur Menschen, reagieren aber leider ganz unterschiedlich darauf, wenn man ihre Arbeit in Frage stellt bzw. reklamiert.

Schon mal bei Zahnarztkammer beschwert
85 % haben sich noch nie bei einer Zahnarztkammer beschwert. Hingegen
15% sind der Meinung, dass sie er hätten machen müssen.



Schritt 1 - Gespräch mit dem Zahnarzt suchen

Zunächst ist es wichtig, dass sich der Patient noch einmal vertrauensvoll an den Zahnarzt wendet, wenn es ein Problem gibt und nicht gleich überreagiert und einen Anwalt nimmt. Wenn es sich um eine wieder herausgefallene Füllung handelt, die erst kürzlich eingebracht wurde, dann handelt es sich zwar um einen kleine Sache, die auch keine hohen Kosten verursacht, sollte aber dennoch reklamiert werden.



Der Patient sollte dabei auf sein Recht pochen, dass er die Füllung kostenlos ersetzt bekommt. Denn auch auf die Einbringung von Füllungen gibt es Gewährleistung bzw. Garantien, die der Zahnarzt zu erfüllen hat. Wenn nun eine Zahnkrone herausfällt, dann stellt sich natürlich die Frage, ob der Patient hier nicht auch einen Mitschuld trägt, wobei das erneute Einpassen von einer Krone auch keinen hohen Kostenpunkt für den Patienten ausmacht. Geht es allerdings um einen hochwertigen Zahnersatz, für den der Patient bereits sehr viel Geld bezahlt hat, dann kann es sein, dass sich der Zahnarzt auch etwas querstellt wenn es um die Garantie geht. Doch auch in diesem Fall sollte zunächst das Gespräch mit dem Zahnarzt gesucht werden.

Zahnarzt Bewertungen im Internet geprüft
Mehr als 48 % schauen sich die Bewertungen ihres Zahnarztes
im Internet an.



In den meisten Fällen gibt es eine Lösung, nämlich die, dass der Zahnarzt seiner Gewährleistungspflicht nachkommt. Handelt es sich um einen Materialfehler, kann er für die entstandenen Kosten sogar das Dentallabor in Regress nehmen. Gerade bei Zahnersatz lohnt sich der 1. Schritt hin zum Zahnarzt, da der Versicherte ja nur der Vertragspartner des Zahnarztes, nicht aber der des Dentallabors ist. Dabei ist zu erwähnen, dass der Umgangston in einer Zahnarztpraxis, wenn dort einer mit einer Reklamation auftaucht in den meisten Fällen weniger freundlich, sowohl seitens des Zahnarztes selbst, wie auch vom Personal der Praxis.



Nachbesserung beim Zahnarzt fordern
23 % unserer Leser haben bereits eine Nachbesserung beim Zahnarzt eingefordert.


Schritt 2 - Gang zur Krankenkasse

Für den Fall, dass die Reklamation beim Zahnarzt nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, nämlich nicht eine sofortige Reparatur oder ein Ersatz, ist der nächste logische Schritt der zur Krankenkasse. Denn diese hat die Zahnbehandlung bezahlt und diese muss schließlich auch erfahren, dass es hier ein Problem gibt. Dabei ist es so, wenn man einmal die Krankenkasse informiert hat, bleibt diese am Ruder und der Patient muss zunächst gar nichts tun, wenn er angibt, dass die Nachbesserung offenbar gescheitert ist oder sich der Zahnarzt einer Nachbesserung überhaupt verschließt. Die Mitarbeiter der Krankenkasse versprechen dabei meist schnelle Hilfe, weil sie wissen, dass der Makel am Gebiss für den Patienten eine unzumutbare Härte bedeuten kann, und zwar vor allem im Bezug auf die Ästhetik oder auch wenn Schmerzen vorliegen. Die Krankenkasse ist es in der Regel, die dann auch unmittelbar dafür sorgt, dass ein Gutachter eingeschaltet wird.

Beratung Zahnersatz durch Verbraucherzentrale
Nur 2 % haben sich bei der Verbraucherzentrale über das Thema Zahnersatz
beraten lassen.



Dies geschieht natürlich wieder im reinen Kosteninteresse, da die Krankenkasse natürlich nicht unbedingt die komplette Behandlung bei einem anderen Zahnarzt noch einmal bezahlen möchte. Die Krankenkasse leistet dabei für den Patienten bzw. ihren Versicherten eine Art von passivem Rechtsschutz. Denn Kosten entstehen dem Patienten, wenn er die Krankenkasse über die Reklamation informiert natürlich nicht. Die Krankenkasse leitet dann auch das Verfahren ein, in das auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung involviert ist und / oder die Zahnärztekammer.



Zahnarzt verklagt
8 % unserer Leser haben mal ihren Zahnarzt verklagt.


Schritt 3 - Patientenbeschwerde einreichen

Eine weitere Möglichkeit eine Zahnarztbehandlung zu reklamieren ist über die Patientenbeschwerde, die bei der Zahnärztekammer einzureichen ist. Dieser Weg kommt zum Tragen, wenn ein Patient einen Behandlungsfehler vermutet, ihn aber nicht beweisen kann und es sich um keinen aktuellen Fall, sondern um eine zurückliegende Behandlung dreht. In diesem Fall kann nämlich auch die Krankenkasse nicht viel ausrichten, da der Vorgang bereits komplett abgerechnet ist.

Zahnarztwechsel Gründe
52 % denken an einen Zahnarztwechsel, weil sie sich von
Ihrem Zahnarzt abkassiert fühlen.



In den meisten Fällen ist der Patient allerdings schon bei seiner Vermutung beim Zahnarzt abgeblitzt und hat sich aus diesem Grund für den Gang zur Zahnärztekammer und den Weg über die Patientenbeschwerde entschieden. Die Zahnärztekammer leitet in diesem Fall ein Verfahren ein, welches darauf abzielt, dass es zu einer Einigung zwischen Zahnarzt und Patient kommt. Wenn die Zahnbehandlung noch nicht abgeschlossen sein sollte, muss in diesem Fall auch die Krankenkasse involviert werden. Der Patient muss in diesem Fall natürlich auch Unterlagen zur Verfügung stellen, die von der Schlichtungsstelle begutachtet wird.



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