Kosten beim Zahnarzt

Das muss Ihnen Ihr Zahnarzt vor der Zahnbehandlung mitteilen

Für die Behandlung ihrer Patienten müssen sich die Zahnärzte genügend Zeit nehmen, egal ob sie nun einen PKV-Versicherten oder einen GKV-Versicherten vor sich auf dem Behandlungsstuhl liegen haben.



Verständnis Eigenanteil und Festzuschuss
Ca. 25 % verstehen das mit Eigenanteil, Regelversorgung und Festzuschuss beim Zahnarzt.


Was der Patient vor einer Behandlung durch den Zahnarzt erfahren muss ist. Vier wichtige Punkte:

1. Was für ein Befund gestellt wurde durch den Zahnarzt

Im Bezug auf den Befund muss der Zahnarzt natürlich ehrlich sein und darf dem Patienten nichts verschweigen. Dies gehört zu den Grundsätzen, die ein Zahnarzt an Aufklärungspflicht gegenüber seinem Patienten hat. Die Aufklärung erfolgt dabei in den Praxisräumen, in der Regel unmittelbar nachdem die Diagnose gestellt wurde.







2. Wie dessen Versorgungsvorschlag aussieht

Danach muss der Zahnarzt dem Patienten offen legen, was er für einen Behandlungsvorschlag machen kann. Das heißt wie die Versorgung des Zahnproblems aussieht, dass dieses gelindert wird. Dabei gilt es natürlich auch die Wünsche des Patienten zu berücksichtigen. Konkret bei Zahnbehandlungen und beim Zahnersatz heißt dass, dass wenn der Patient eine Höherversorgung wünscht, ist ihm diese auch vom Zahnarzt zu gewähren. Das heißt eine bestimmte Behandlung gegen den Willen des Patienten durch den Zahnarzt ist rechtswidrig.

Kostenvoranschlag von Zahnarzt verstehen
34 % der Leser verstehen den Kostenvoranschlag ihres Zahnarztes.


Dies fällt dann schon in den Straftatbestand der Körperverletzung. Damit der Patient aber wiederum eine selbstbestimmte Entscheidung treffen kann, ist es für den Patienten natürlich wichtig zu wissen bzw. erfahren, welche Behandlungsform bestmöglich ist und die Krankheitssituation am ehesten lindert, und zwar alles ohne die Einschränkung durch ökonomische oder soziale Aspekte. Das heißt der Zahnarzt muss den Patienten auch dann beraten, wenn er davon ausgehen muss, dass der Patient die Behandlung womöglich nur in Raten zahlen kann. Nicht vergessen darf der Zahnarzt hier auch nicht, dass er die Vorteile und die Nachteile seiner vorgeschlagenen Versorgung dem Patienten ausführlich erläutert.

3. Was die Behandlung kostet

Der Zahnarzt muss sich dabei nicht nur Zeit nehmen dem Patienten genau zu erklären, was er denn vorhat im Bezug auf die Zahnbehandlung oder den Zahnersatz, sondern muss auch über die Kosten aufklären. Die Kosten gehören dabei manchmal zu den Nachteilen, weil der Eigenanteil an Zahnbehandlung oder Zahnersatz (Kosten) doch häufig sehr hoch ist. Dies ist ein ganz wichtiger Punkt, denn sonst entscheidet sich der Patient wohlmöglich für eine Behandlung, die ihn finanziell sehr stark belastet, weil der Patient doch einen recht hohen Teil an Kosten tragen muss. Zu diesem Teil der Beratungspflicht des Zahnarztes gehört auch, dass dieser mit dem Patienten eine Mehrkostenvereinbarung trifft für den Fall der Fälle und den Patienten darüber aufklärt, wie er sein Honorar bezahlt bekommt aufgrund des Heil- und Kostenplans.



Zahnarzt verklagt
8 % unserer Leser haben mal ihren Zahnarzt verklagt.


4. Wie die Behandlung abläuft

Ein sehr wichtiger Punkt, den der Zahnarzt im Rahmen der Beratung auch ansprechen muss bzw. auf Nachfrage zu beantworten hat, ist der des Ablaufs der Behandlung. Denn dies ist für den Patienten oftmals der entscheidende Punkt, ob er sich nun für eine derartige Zahnbehandlung auch wirklich entschließen kann. Es gibt zwar kaum Zahnprobleme, die man auf die lange Bank schieben kann oder sollte, doch gerade wenn es einem finanziell gerade nicht so passt, dass man einen höheren Betrag für einen Zahnersatz oder eine Zahnbehandlung aufwendet, sollte der Patient auch ein Mitspracherecht haben beim Ablauf der Behandlung. Wenn der Zahnarzt nun sagt, dass er die Behandlung im August durchführen möchte, der Patient da aber schon einen längeren Urlaub geplant hat, kann der Zahnarzt vom Patienten natürlich nicht verlangen, dass er diesen Urlaub verschiebt.

Zahnarztwechsel während Zahnbehandlung
Stolze 47 % haben während einer laufenden Zahnbehandlung ihren
Zahnarzt gewechselt.



Die meiste Unsicherheit entsteht bei den Patienten aber im Bezug auf den Ablauf der Behandlung, weil diese häufig auch mit Schmerzen verbunden ist. Dabei gelingt es kaum einem Zahnarzt dem Patienten letztlich auch die restliche Angst zu nehmen, die dieser vor einer Zahnbehandlung bzw. dem Einsatz von Zahnersatz hat. Auch muss der Patient darüber aufgeklärt werden, wie lange es möglicherweise dauert bis der Zahnersatz vom Dentallabor gefertigt wurde. Dies ist in der Regel eine nicht sehr lange Zeitspanne, wobei der Patient aber auch darüber aufgeklärt werden muss, dass er während der Zeit zwischendrin ein Provisorium tragen muss, damit sich der zu behandelnde Bereich im Mund nicht entzündet. Die Aufklärung über die Risiken ist daher ein wichtiger Bestandteil.

Der Zahnarzt darf im Übrigen eine Behandlung nur dann vornehmen, wenn er seiner Beratungspflicht nachgekommen ist. Doch die Rechtmäßigkeit der Behandlung liegt dann erst vor, wenn der Patient auch nach seiner Aufklärung wirksam in die vom Zahnarzt vorgeschlagene Behandlung eingewilligt hat. Die Unterzeichnung und Aushändigung von Formularen und Merkblättern ersetzt in diesem Bereich nicht das Beratungs- bzw. Aufklärungsgespräch.

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Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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500 bis 2.000 Euro betragen die Zahnprothesen Kosten

500 bis 1.200 Euro betragen die Zahnkrone Kosten

900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

300 bis 2.500 Euro betragen die Zahnbrücken Kosten

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63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

10 % haben für Zahnersatz Kredit aufnehmen müssen.

62 % wurden die Wurzelbehandlung Kosten bezahlt

81 % ist ein Stück Zahn abgebrochen

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