Kosten beim Zahnarzt

Was kostet eine Zahnarztpraxis ?

Das Gründen einer Zahnarztpraxis ist teuer. Es gibt viele Dinge, die ein Zahnarzt von Beginn an haben muss - außer einem Kundenstamm, auf den er bauen kann und auf den auch die kreditgebende Bank pocht bzw. die den entsprechenden Bedarf irgendwie belegt haben möchte bevor sie einen entsprechenden Kredit erteilt. Der Zahnarzt, der eine Praxis neu gründet oder übernimmt muss dabei mehrere Größen Monat für Monat an Fixkosten und auch außergewöhnliche Ausgaben berücksichtigen.

  • 1. Praxisbeteiligung bzw. Praxisgründung
  • 2. Praxisausstattung
  • 3. Personal
  • 4. Raummiete - Kauf eines Objekts
  • 5. Fixkosten Material
  • 6. Kooperationskosten mit Dentallabor - Vorlage bzw. Eigenlabor
  • 7. Hygienekosten
  • 8. Fortbildungskosten





1. Einkauf in eine Praxis

Wer als Partner-Zahnarzt sich in einer Praxis einkauft, der muss in der Regel mehrere tausend Euro aufbringen dafür. Diesen Betrag muss ein Zahnarzt in der Regel bei der Bank aufnehmen. Diesen Kredit muss er dann von seinem privaten Einkommen Monat für Monat bedienen. Gleiches gilt bei der Neugründung von einer Praxis. Dank der niedrigen Zinsen kann ein heute aufgenommener Kredit aber äußerst zinsgünstig sein. Diese Beträge erstrecken sich von 100.000 bis 250.000 Euro. Es gibt heute auch viele Zahnärzte, die eine bereits gegründete Zahnarztpraxis von einem älteren Zahnarzt übernehmen, der keinen Nachfolger gefunden hat. Der Vorteil ist hier, dass der neue Zahnarzt auch den Kundenstamm des alten Zahnarztes übernehmen kann. Dies macht es meist auch der Bank bei ihrer Entscheidung leichter ob sie einen Kredit gewährt oder nicht.

2. Die Erstausstattung oder Modernisierung

Die zahnmedizinische Ausstattung einer Praxis kann schnell bei rund 25.000 Euro liegen. Der Zahnarztstuhl, die Schränke, die Ausstattung des Empfangsbereichs und des Wartezimmers können ebenfalls hoch zu Buche schlagen. Zudem sollte der Zahnarzt immer auf dem technischen Stand der Technik sein, was stets die Neubeschaffung von Geräten etc. bedeutet. die jährlichen Investitionskosten dafür liegen bei ca. 3.000 Euro.

3. Personal will bezahlt werden

Damit die Praxis am Laufen gehalten werden kann, benötigt ein Zahnarzt entsprechend gut ausgebildetes Personal. Eine Zahnmedizinische Fachangestellte hat ein Durchschnittsgehalt von ca. 1800 Euro brutto. Eine Zahnarztpraxis beschäftigt dabei mehr als eine Fachkraft. Jährlich ist somit bei zwei Angestellten mit Gehaltskosten von bis zu 45.000 Euro zu rechnen. Bei entsprechend mehr Personal betragen die Ausgaben für das Personal entsprechend mehr. Auch ein in einer Praxis angestellter Zahnarzt bekommt ein entsprechendes Gehalt, das bei der Kalkulation berücksichtigt werden muss.

4. Raumkosten

Die meisten Zahnarztpraxen befinden sich in angemieteten Räumlichkeiten. Die Höhe der Praxismiete im Monat hängt dabei wesentlich vom Mietspiegel des Ortes ab. Sinnvoll ist es aus Kostengründen mit dem Vermieter der Räumlichkeiten einen Mehrjahresvertrag abzuschließen. Dies kann Mietkosten sparen. Zu den reinen Raumkosten kommen dann aber auch noch Gebühren für Müll, Wartung, Heizung und Wasser, Strom etc. hinzu. In Städten liegt der sogenannte Mietzins meist höher als auf dem Land. Einige Zahnärzte sind auch in der Lage sich in ihrem eigenen Wohnhaus eine Praxis einzurichten. Bei der Standortwahl sollte allerdings darauf geachtet werden, dass genügend Parkplätze in der Nähe vorhanden sind.

5. Materialkosten

Unabhängig davon, was der Patient dem Zahnarzt bezahlen muss für eine Behandlung, muss der Zahnarzt für das benötigte Material - Füllmaterial für die Zahnlücken und auch Verbrauchsmaterial wie Handschuhe etc. erst einmal in Vorlage treten. Dies Kosten betragen im Jahr rund 10.000 Euro für eine Praxis, in der nur ein Zahnarzt tätig ist. Bei entsprechend hoher Patientenzahl kann der jährliche Betrag für diese Ausgaben auch durchaus höher liegen.

6. Kosten für Dentallabor

Zahnarztpraxen, die als Leistung Zahnersatz (Kosten) anbieten, kooperieren in der Regel mit einem externen Dentallabor. Die Kosten für den Zahnersatz muss der Zahnarzt als Ausgabe in seiner Kalkulation erst einmal vorsehen, auch wenn er die Kosten später von der jeweiligen Krankenkasse des Patienten bzw. vom Patienten selbst wieder erhält. Die Höhe der Preise, die das Dentallabor letztlich dem Zahnarzt berechnet für die Herstellung von Zahnersatz, ist reine Verhandlungssache zwischen dem Labor und dem Zahnarzt. Hat der Zahnarzt ein Eigenlabor, muss er dafür auch die Raummiete und die Personalkosten separat kalkulieren, ebenso wie die verwendeten Materialien wie Keramik, Zirkon etc.

7. Sauber muss es immer sein

Die Gesamtkosten pro Jahr für die Hygiene sollten nicht verachtet werden. Es sind hier in erster Linie Kosten für die Einrichtung des Aufbereitungsraumes mit einem Sterilisator, einem Thermodesinfektor, einem Folienschweißgerät, einem Pflegegerät für Hand- und Winkelstücke, Spülbecken und letztlich auch die Reinigung der Praxisräume und des Zahnarztbestecks. Die Kosten hierfür können sich schnell pro Jahr auf rund 25.000 Euro belaufen. Und für die jährlichen Kosten für Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen rund 5.000 Euro veranschlagt werden. Die Hygiene in einer Zahnarztpraxis ist sehr wichtig, da es ansonsten bei den Patienten zu Infektionen kommen kann.

8. Fortbildung muss für alle sein

Für die Fortbildung von Zahnarzt und Personal sind jährlich rund 2.000 Euro zu veranschlagen. Diese Fortbildung findet meist in entsprechenden Schulungszentren statt. Das heißt auch Fahrtkosten für den Zahnarzt und das Personal müssen hierbei berücksichtigt werden.



Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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500 bis 2.000 Euro betragen die Zahnprothesen Kosten

500 bis 1.200 Euro betragen die Zahnkrone Kosten

900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

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UNSERE STATISTIKEN BESAGEN :

62 % überlegen Zahnersatz aus Ausland zu beziehen.

63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

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62 % wurden die Wurzelbehandlung Kosten bezahlt

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