Kosten beim Zahnarzt

Kosten für den herausnehmbaren Zahnersatz

Als herausnehmbarer Zahnersatz werden Zahnprothesen bezeichnet. Es handelt sich hierbei um Teilprothesen, wobei auch die Vollprothesen zu den herausnehmbaren Prothesen gehört. Die Kosten für Vollprothesen liegen bei ca. 1300 bis 2000 Euro.

Die einfachste Form der Teilprothese ist die Klammerprothese. Diese besteht aus Kunststoff, den Zähnen, die ersetzt werden müssen und den gebotenen Halte- bzw. Stützelementen. Die Klammerprothese bezeichnet man auch als Interimsprothese (Übergangsprothese) und ist nicht als Dauerlösung gedacht bzw. als Provisorium für mehrere Zähne, die verloren gegangen sind. Nach der Abheilungsphase wird die hergestellte Prothese angepasst oder eine neue Prothese angefertigt. Während der Abheilungsphase wird allerdings geraten, dass die Teilprothese nicht ständig herausgenommen wird. Denn das Einsetzen und das Herausnehmen der Teilprothese belastet die noch verbleibenden Zähne. Grund dafür ist, dass die Klammern sich stets ein wenig aufbiegen, damit die Prothese herausgenommen werden kann. Herstellt werden die Klammerprothesen mit der Hilfe von Abdrücken und eingesetzt. Wenn kleinere Scheuer- oder Druckstellen entstehen, dann bearbeitet der Zahnarzt die Prothese nach bis sie passt. Hergestellt werden kann die Klammerprothese auch als Modellgussprothese. Die Kunststoffausführung ist aber günstiger, doch auch klobiger. Eine Klammerprothese kann leicht bis zu sechs Zähne umspannen. Sie kostet in der Kunststoffausführung 300 bis 400 Euro, wobei der Kassenzuschuss hier bei ca. 278 Euro liegt. Die Klammerprothese gehört dem Leistungskatalog der GKV nach zur Regelversorgung.



Zuschuss Krankenkasse für Zahnersatz
97 % sind der Meinung, dass die Krankenkasse bei Zahnersatz mehr
bezuschussen sollte.



Wegen der leeren Verbraucherkassen entscheiden sich immer mehr Patienten für die Modellgussprothese. Grund dafür ist, dass die Kosten eben geringer sind, als die für die Keramikvariante. Allerdings ist gerade durch diesen Zahnersatz keine ästhetische Wirkung möglich. Es kommt eben darauf an, um welche Zähne es sich handelt, die mit einer Teilprothese versehen werden müssen.



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Die Geschiebeprothese

Eine weitere Form von Prothesen gibt es für die Zähne in Form der Geschiebeprothesen. Dieser werden mit einer speziellen Haltevorrichtung (einem Geschiebe) verankert und können leicht gelöst werden, sind also leicht herausnehmbar. Das Geschiebe besteht aus speziell gearbeiteten Zahnkronen und haben passende Gegenstücke an der Prothese. Diese Zahnprothesen eigenen sich für zusammenhängende Zahnlücken, wenn man auf stabile Pfeilerzähne zurückgreifen kann und gelten entsprechend als Regelversorgung. Das klassische Einsatzgebiet für eine Geschiebeprothese ist eine größere Freiendsituation, wenn dort alle Zähne hinter dem Eckzahn fehlen. Die Geschiebeprothesen fallen optisch nicht auf. Sie sind zudem auch praktisch, wenn man über die nötige Geschicklichkeit verfügt. Sie gelten als leicht herausnehmbar und wieder einsetzbar. Ein Nachteil ist jedoch, dass auf jeder Seite 2 bzw. 3 Zähne überkront sein müssen. Das heißt es muss teils gesunde Zähne abgeschliffen werden. Denn nur so lässt sich die Hebelbelastung durch das Geschiebe händeln, weil dieses sonst zu groß wäre. Ansonsten gelten die Geschiebeprothesen als gut sitzend und schonen die übrigen Zähne. Sollte das Getriebe mit der Zeit an Halt verlieren ist keine komplett neue Zahnprothese fällig. Vielmehr kann der Zahnarzt das Getriebe ersetzt bzw. nachstellen.

Zahnarztkosten zu teuer
Mehr als 90 % empfinden die Zahnarztkosten als zu teuer.


Geschiebeprothesen gelten seit 1. Januar 2005 nicht mehr als Kassenleistung. Das heißt die Krankenkassen der GKV zahlen nur noch den Festzuschuss für die Regelversorgung. Es gibt jedoch auch Ausnahmen: Und zwar wenn beidseits jeweils drei Zähne im Seitenzahnbereich Geschiebeprothesen eingesetzt werden müssen. Dann gibt es von der Krankenkasse abhängig von der Situation einen Festzuschuss von bis zu 500 Euro. Die Geschiebeprothese an sich kostet aber zwischen 1800 bis 2000 Euro.

Die Teleskopprothese

Als Teleskopprothese bezeichnet man eine Prothese, die aus mehreren Teleskopkronen besteht, von denen eine auf den Zahnstumpf aufgeklebt ist. Sie kann auch auf einem Implantat befestigt sein. Diese Prothese wird also in einen anderen Zahnersatz integriert. Vorstellen kann man sich die Konstruktion wie zwei übereinander gestülpte Becher. Hergestellt werden die Teleskopkronen entweder aus Metall oder aus Keramik. Diese Kronen können nur dann verwendet werden, wenn eine Teilprothese nötig ist. Dabei ist die Teleskopprothese nur dann eine Kassenleistung, wenn die Eckzähne als Teleskope versorgt werden. Und zwar auch nur dann, wenn die beiden vorderen Backenzähne fehlen. Ohne Bonus beträgt der Festzuschuss der Krankenkasse um die 740 Euro. Ansonsten wird von der Krankenkasse nur ein Festzuschuss gewährt, der auch für normale Kronen gezahlt wird. Wenn sechs Zähne im Gebiss mit einer Teleskopprothese versorgt werden müssen, betragen die Gesamtkosten, die der Zahnarzt in Rechnung stellt einen Betrag von 1700 bis 2000 Euro. Jedes weitere Teleskop kostet dann noch einmal bis zu 400 Euro. Wenn ein Teleskop an einer Stelle eingesetzt wird,, an der keine Krone nötig wäre, betragen die Kosten 700 bis 800 Euro.

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ZAHNERSATZ KOSTEN :

500 bis 2.000 Euro betragen die Zahnprothesen Kosten

500 bis 1.200 Euro betragen die Zahnkrone Kosten

900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

300 bis 2.500 Euro betragen die Zahnbrücken Kosten

UNSERE STATISTIKEN BESAGEN :

62 % überlegen Zahnersatz aus Ausland zu beziehen.

63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

10 % haben für Zahnersatz Kredit aufnehmen müssen.

62 % wurden die Wurzelbehandlung Kosten bezahlt

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