Kosten beim Zahnarzt

Was kosten die unterschiedlichen Betäubungsmethoden beim Zahnarzt?

Ohne die Gabe von Betäubungsmitteln geht es in der Regel nicht bei Zahnbehandlungen bzw. beim Zahnersatz (Kosten). Grund dafür ist, dass der Patient ansonsten sehr große Schmerzen haben würde und den Mund schließt, was natürlich der Behandlung nicht zuträglich ist. Aus diesem Grund werden dem Patienten Betäubungsmittel verabreicht, so dass dieser die Zahnbehandlung bzw. den Zahnersatz auch ohne Probleme und vor allem auch ohne Schmerzen überstehen kann. Schmerzen werden dann natürlich möglich sein, wenn die Betäubung nachlässt.

Es gibt dabei ganz unterschiedliche Betäubungsmethoden, die beim Zahnarzt angewandt werden können. Hierzu gehören:

Der Dämmerschlaf

Beim Dämmerschlaf ist es möglich, dass der Patient von der Zahnbehandlung nichts mitbekommt. Hierfür kommen moderne Narkosetechniken zum Einsatz, wie die totale intravenöse Anästhesie. Anwesend sein muss hier auch an Anästhesist und ein Narkoseassistent.

Betäubung beim Zahnarzt sofort gewirkt
Bei mehr als 73 % der Leser hat die Betäubung beim Zahnarzt sofort gewirkt.


Diese sind für die Gabe des Narkosemittels und für die Überwachung zuständig. Die Kosten für eine derartige Betäubungsmethode belaufen sich auf ca. 75 Euro je halbe Stunde Behandlung. Je nach Behandlungsdauer können die Kosten daher einige hundert Euro betragen für die Betäubung. Wenn es Alternativen gibt, die kostengünstiger sind, dann muss der Patient diese Betäubungsmethode selbst bezahlen. Denn diese Betäubungsmethode findet sich nicht im Leistungskatalog der GKV.



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Die Hypnose

Besonders gut für Angstpatienten und Kinder geeignet ist die Hypnose. Es handelt sich hier um einen Trance-Zustand, in den die Patienten versetzt werden, also ein Zustand zwischen Schlaf und Wachsein. Eine derartige Betäubung wird vom Patienten in der Regel als sehr angenehm empfunden, da er zwar mitbekommt, was um ihn herum geschieht, aber dennoch denkt, dass es ihm egal sein kann. Es ist zudem eine Behandlung, die ohne Spritzen abläuft. Die Kosten liegen hier bei ca. 120 Euro und werden von der GKV nicht übernommen. Das heißt die Kosten dafür muss der Patient selbst tragen.

Hypnose bei Zahnarzt
34 % unserer Leser würden sich beim Zahnarzt hypnotisieren lassen.


Die Örtliche Betäubung

Bei der Örtlichen Betäubung kommt eine Substanz zum Einsatz, die den Schmerz betäubt, und zwar bevor er im Gehirn ankommt. Angewandt wird die Örtliche Betäubung dort, wo sich das Operationsfeld befindet im Mundbereich. Zur Anwendung kommt die Örtliche Betäubung zum Beispiel wenn ein tiefes Loch gebohrt oder der gesamte Zahn für eine Zahnkrone abraspelt werden muss. Doch auch wenn die Wurzel entfernt wird, kann die Örtliche Betäubung dafür sorgen, dass die Schmerzempfindung nicht stark ist. Nachteilig ist, das die Betäubung sehr lange nach de Behandlung noch nachwirken kann. Wer etwas essen möchte, der neigt dazu sich bei noch wirksamer Betäubung auf die Lippe oder ins Zahnfleisch zu beißen. Die Kosten für eine Örtliche Betäubung werden von der GKV übernommen. Wer sie selbst zahlen möchte, der muss hier mit Kosten von bis zu 30 Euro rechnen.

Die Vollnarkose

Heute werden sehr viele Behandlungen unter Vollnarkose vorgenommen beim Zahnarzt. Hierbei muss der Patient während der Behandlung mit Sauerstoff versorgt werden. Dies geschieht über ein dünnes Plastikröhrchen, das in die Luftröhre geschoben wird. Während der Vollnarkose anwesend ist ein Anästhesist. In den schlafähnlichen Zustand wird der Patient dabei zuvor mittels von chemischen Betäubungsmitteln gesetzt. Für die Vollnarkose übernimmt die GKV die Kosten, wenn diese Art der Betäubung als medizinisch notwendig erachtet wird und ist anerkannt als Betäubungsmethode bei Kindern unter 12 Jahren, welche nicht unter örtlicher Betäubung behandelt werden können und bei Patienten, die an geistiger Behinderung leiden bzw. schwere Bewegungsstörungen haben, die unter Vollnarkose nicht auftreten. Ebenfalls werden die Kosten übernommen bei Angstpatienten und bei Patienten, bei denen Beruhigungsmittel bzw. eine örtliche Betäubung wegen organischen Erkrankungen oder Allergie nicht genutzt werden können.

Die Lachgassedierung

Die Lachgassedierung ist ideal für Menschen geeignet, die unter Zahnarztangst leiden. Es gibt inzwischen viele Praxen die diese Methode auch für andere Patienten anbieten. Die Praxen benötigen aber entsprechend geschultes Personal und natürlich auch die nötigen Vorrichtungen, um eine derartige Sedierung vornehmen zu können für eine Zahnbehandlung.

Lachgasbehandlung Zahnarzt
Ca 3 % haben sich beim Zahnarzt unter Lachgas behandeln lassen.


Hierzu gehören Beatmungsmöglichkeiten, die Instrumentarien zum Freihalten der Atemwege und die Möglichkeit zur Gabe von 100% Sauerstoff sowie den Zugriff auf Notfallausrüstung zur Reanimation und eine Sekretabsaugung, eine Pulsoxymetrie und die Ausrüstung zur Unterstützung und für die Überwachung von Atemwegen und Herz-Kreislaufsystem. Die Kosten für die Lachgassedierung übernehmen die Krankenkassen nicht. Der Zahnarzt rechnet die Kosten dafür direkt mit dem Patienten ab. Der Zahnarzt rechnet die Sedierung dabei nach dem erhöhten Satz nach GOZ ab. Zahnzusatzversicherungen decken diese Kosten eventuell ab. Dafür muss aber speziell die Lachgassedierung im Vertrag enthalten sein.

Weiterführende Infos zu Betäubungsmethoden:

Das kostet eine Lachgasbehandlung beim Zahnarzt

Was kosten die unterschiedlichen Betäubungsmethoden beim Zahnarzt?

Das kostet ein Dämmerschlaf beim Zahnarzt

Was kostet Hypnose beim Zahnarzt ?

In welchen Fällen übernimmt die Kasse die Kosten für eine Vollnarkose ?



Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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500 bis 2.000 Euro betragen die Zahnprothesen Kosten

500 bis 1.200 Euro betragen die Zahnkrone Kosten

900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

300 bis 2.500 Euro betragen die Zahnbrücken Kosten

UNSERE STATISTIKEN BESAGEN :

62 % überlegen Zahnersatz aus Ausland zu beziehen.

63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

10 % haben für Zahnersatz Kredit aufnehmen müssen.

62 % wurden die Wurzelbehandlung Kosten bezahlt

81 % ist ein Stück Zahn abgebrochen

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