Kosten beim Zahnarzt

Können fehlende Zähne mitversichert werden?

Ein perfektes Lächeln ist für jemanden, der heute beruflich Karriere machen möchte sehr wichtig. Nur wurde vor allem in den 1970er Jahren durch die damalige Elterngeneration nicht so ernst genommen wurde bei den Kindern. Dafür müssen diese im Erwachsenenalter nur die Zeche zahlen. Denn sie verfügen über einen oftmals nicht tadellosen Zahnstatus und ihr Gebiss weist möglicherweise Lücken auf, die aber um eine perfektes Lächeln zu erhalten, geschlossen werden müssten mit einem Zahnersatz. Hinzu kommen auch die vielen tausend Menschen, die unter Zahnarztphobie leiden. Das heißt diese Menschen haben aus lauter Angst vor dem Zahnarzt, dem Geruch in der Praxis oder auch dem Geräusch von einem Bohrer, schon seit vielen Jahren keine Zahnarztpraxis mehr besucht und ihr Gebiss befindet sich inzwischen in einem bemitleidenswerten Zustand und bedarf dringend einer Sanierung. Gerade diesen Menschen ist aber oftmals der Weg zu einer privaten Absicherung der Kosten, die bei einer Zahnbehandlung und bei Zahnersatz entstehen verwehrt. Denn viele Anbieter von Zahnzusatzversicherungen nehmen keine Antragssteller auf, die angeben müssen, dass sie schon über eine oder auch mehrere Zahnlücken verfügen. Dennoch ist es bei einigen Anbietern möglich auch fehlende Zähne mitzuversichern.



Allerdings ist deren Anzahl begrenzt und erstreckt sich von 1 bis maximal 4. Es gibt aber auch Versicherungen, die bis zu 8 fehlende Zähne mitversichern. Doch dies ist schon die Ausnahme. Dabei gibt es unterschiedliche Variationen in welcher Form fehlende Zähne mitversichert werden können. Bei einigen Gesellschaften können fehlende Zähne bis zu einer bestimmten aber auch kostenlos mitversichert werden.

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Höherer Beitrag

Die gängigste Variante ist, dass sich der monatliche Beitrag pro fehlenden Zahn um einen gewissen Prozentsatz oder Festbetrag erhöht. Dieser höhere Beitrag wird auch dann noch fällig, wenn der fehlende Zahn / die fehlenden Zähne inzwischen ersetzt worden sind. Denn was zählt bei Antragsstellung ist der Ist-Zustand des Gebisses. Allerdings muss beachtet werden, dass bei allen Anbietern ein derartiger Versicherungsschutz nur dann möglich ist, wenn für die fehlenden Zähne noch keinerlei Zahnersatzmaßnahmen geplant sind oder sich schon in Umsetzung befinden. Wenn der Antragsteller also fehlende Zähne hat, die nicht ersetzt werden müssen oder bisher kein Ersatz angeraten wurde, können diese prinzipiell mit versichert werden. Wenn später ein Zahnersatz notwendig sein sollte, dann ist dieser auch prinzipiell erstattungsfähig, da die fehlenden Zähne ja mitversichert wurden. Gerade im Bezug auf fehlende Zähne und wenn diese unmittelbar nach dem Abschluss der Versicherung mit einem Zahnersatz versorgt werden bzw. nach Ablauf der Wartezeit von 3 Monaten, stellt die Versicherung meist dem Zahnarzt die Frage, warum der Zahnersatz gerade jetzt notwendig wurde bzw. ob der medizinische Grund für den Zahnersatz tatsächlich und nachweisbar erst nach dem Abschluss des Vertrages eingetreten ist. Stutzig wird die Versicherung meist auch noch wenn die Wartezeit regulär 8 Monate beträgt und unmittelbar danach der Zahnersatz vorgenommen wird. Wird die Versorgung des fehlenden Zahnes allerdings erst einige Zeit später vorgenommen und die Rückerstattung der Kosten beantragt, ist es indes unwahrscheinlich, dass die Versicherung hier nachfragt und nachhakt.

Art und Weise der Berechnung des höheren Beitrages

Jede Versicherung, die fehlende Zähne bei der Zahnzusatzversicherung mitversichert hat dabei ihre eigene Methode, wie sie die höheren Beiträge berechnet. Einige Gesellschaften bieten die Zahnzusatzversicherung nur mit einer Zahnstaffel an, wenn Zähne und bei einigen Gesellschaften ist die auf eine gewissen Anzahl von fehlenden Zähnen beschränkt. Das heißt es gibt Höchstgrenzen für die Leistungen in den ersten 3, 4 oder sogar auch 5 Jahren. Bei den Gesellschaften, bei denen eine bestimmte Anzahl von fehlenden Zähnen kostenlos mitversichert werden können, gibt es allerdings auch Einschränkungen. Und zwar sind hier meist die Leistungen auf den Zahnersatz von 1 fehlenden in den ersten Jahren begrenzt. Bei anderen Versicherungen zahlt der Versicherte für jeden fehlenden Zahn eine kleine Pauschale, die sogar unter 10 Euro liegt pro Monat. Allerdings ist dies auf eine bestimmte Anzahl von fehlenden Zähnen beschränkt. Wieder andere Versicherungen berechnen für fehlende Zähne einen prozentualen Zuschlag pro fehlendem Zahn. Dieser kann sich von 10 bis 20 Prozent erstrecken.

Tarife ohne Gesundheitsprüfung

Wem bereits mehrere Zähne fehlen, der kann sich alternativ auch nach einem Tarif umsehen, bei dem keine Gesundheitsfragen, also keine Fragen nach dem Zahnstatus gestellt werden. Auch renommierte Gesellschaften bieten einen derartigen Tarif an. Dieser zeichnet sich allerdings durch einen etwas höheren Beitrag aus und ist meist der Premium-Tarif der Gesellschaft.

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Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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