Kosten beim Zahnarzt

Keramikteilkrone Kosten

Bei einer Keramikteilkrone handelt es sich um eine Zahnkrone, die zahnfarben ist und bei der zu versorgende Zahn erst beschliffen werden muss. Die Verankerung von dieser Krone erfolgt mittels einer mechanischen Verankerung in mikroskopisch feinen Poren. Eine derartige Teilkrone ist dann erforderlich, wenn am Zahn der Hartsubstanzverlust sehr stark vorangeschritten ist und die Kaufläche völlig neu gestaltet werden muss. Dabei müssen die Grenzen für die Präparation, um eine derartige Krone einsetzen zu können, über den eigentlichen Bereich ausgedehnt werden. Die Indikation für eine derartige Teilkrone besteht vor allem dann, wenn durch den Patienten eine Versorgung mit Onlay, Inlay und Overlay nicht in Frage kommt. Dabei fällt die Entscheidung für eine Keramikteilkrone natürlich auch aus Gründen der Ästhetik, weil dies mit einer metallischen Teilkronen nicht erzielt werden kann und auch aus Gründen, welche sich möglicherweise aus der Vorbehandlung eines Zahns ergeben. Hierzu gehört, dass der Zahnarzt feststellt, dass die Dentinwände sehr dünn sind und dass vielleicht eine Wurzelfüllung gemacht werden musste.

Zahnkrone Alter
Zwischen 18 und 24 Jahren wird am häufigsten die erste
Zahnkrone benötigt.



Möglicherweise liegt auch eine nachgewiesene Inkompatibilität gegen Legierungen auf Edelmetall- oder Nichtedelmetallbasis, was die Nutzung einer metallischen Teilkrone nicht möglich macht. Nicht verwendet werden kann die Keramikteilkrone, wenn bereits kleine Zahnsubstanzdefekte vorhanden sind am Zahn oder der Zahn bandförmig umkalkt ist. Dies würde jeweils für eine Vollkrone sprechen. Doch auch tiefe Löcher im Zahn können verhindern, dass die Keramikteilkrone verwendet werden kann. Darüber hinaus ist es auch vom Patienten abhängig, ob die Keramikteilkrone überhaupt genutzt werden kann. Denn wenn bei diesem ein ausgeprägter Bruxismus vorliegt, kann es zu Inkompatibilitäten kommen. Der Grund, warum häufig auf Keramikteilkronen zurückgegriffen wird ist, dass bei mehrfach gefüllten Zähnen der Zahnarzt irgendwann keine weiteren Füllungen mehr durchführen kann. Es fehlt einfach die nötige Zahnsubstanz.



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Kosten für eine Keramikteilkrone

Allgemein lassen sich die Kosten für Zahnkronen, insbesondere für Teilkronen, nur schwer kalkulieren. Die durchschnittlichen Kosten liegen zwischen 800 Euro und 1000 Euro. Die Kosten sind abhängig von der Größe und auch vom Material. Im Fall der Keramikteilkrone handelt es sich um eine Höherversorgung als die Regelversorgung. Ein Grund dafür ist, weil diese Art der Zahnkrone sehr aufwändig ist von der Herstellung hergesehen. Teilkronen kosten allerdings nur ca. die Hälfte der Kosten, die bei einer Vollkrone zu erwarten sind, nämlich nur ca. 120 Euro, wobei in diesem Fall noch Kosten für das höherwertige Material Keramik dazukommen. Allerdings sieht die Regelversorgung bei Zahnkronen eine Zahnkrone aus Metall vor. Das Anfertigen der Krone erfolgt immer separat, damit die Kaufähigkeit des Zahnes erhalten bleibt. Besonders im Frontzahnbereich spielt das Design von einer Zahnkrone eine Rolle.

Zahnkrone Kosten
Zwischen 200 und 400 Euro haben unsere Leser durchschnittlich
für ihre Zahnkrone gezahlt.



Die GKV sieht dabei die Keramikteilkrone nicht als Regelversorgung an. Aus diesem Grund zahlt diese auch nur einen Teilzuschuss zur Keramikteilkrone. Die Kostenbeteiligung der Krankenkasse kann sich noch einmal erhöhen, wenn der Patient in den letzten 5 oder gar 10 Jahren sein Bonusheft geführt hat. Der Festzuschuss der Krankenkasse erhöht sich entsprechend um 20 Prozent bzw. 30 Prozent. Für den Fall, dass der Patient über 10 Jahre hinweg sein Bonusheft ordnungsgemäß geführt hat, hat dieser damit für eine Keramikteilkrone nur noch eine Kostenbelastung von 20 Prozent an den gesamten Zahnarztkosten, die in Zusammenhang mit der Einbringung von einer derartigen Zahnkrone entstehen.

Niedrigverdiener und die Empfänger von Hartz IV können einen Antrag stellen, wonach sie unter Umständen den doppelten Festzuschuss für eine derartige Zahnkrone erhalten können. Denn Ästhetik der Zähne spielt heute bei der Karriere bzw. bei Vorstellungsgesprächen eine immer wichtigere Rolle. Die sogenannte Härtefallregelung garantiert daher eine Versorgung von Patienten mit einem kostengünstigen Zahnersatz (Kosten). Dabei stehen natürlich auch die Wirtschaftlichkeit und die Zweckmäßigkeit im Vordergrund. Die Patienten müssen einem derartigen Antrag natürlich auch einen Einkommensnachweis vorlegen. Während der Schul-und Ausbildungszeit sind Zahnkronen eher die Ausnahme, es sei denn es ist medizinisch nicht anders möglich irgendwelche Defekt im Gebiss des jungen Menschen zu beheben. Für Schüler und Studenten gilt daher die Härtefallregelung. Dies geht natürlich nicht ohne einen entsprechenden Antrag, damit die Krankenkassen den doppelten Festzuschuss bezahlt.

Was macht die Keramikteilkrone teuer?

Die Kosten für eine Keramikteilkrone können sehr hoch sein. Grund dafür ist, dass diese präzise angefertigt werden muss. Schon allein für die Vermessung sind zwei Behandlungssitzungen nötig. Wenn allerdings das Chairside-Verfahren verwendet wird, kann dieser erste Behandlungsschritt auch in einer nur einzigen Sitzung beim Zahnarzt erfolgen. Die Höhe der Kosten lässt sich allerdings dadurch auch nicht mindern, da im Rahmen dieses Verfahrens auch eine Exkavation (Kariesentfernung) und die Präparation des zu behandelnden Zahns erfolgen muss.

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Allerdings wird hier darauf geachtet, dass möglichst wenig Substanzabtrag damit einhergeht. Anschießend kann die Einsetzung der provisorischen Krone erfolgen. Für die eigentliche Herstellung der Keramikteilkrone findet die CAD-CAM-Frästechnik Anwendung. Es handelt sich hierbei um das sogenannte Kopierschleifen. Die aufwändige Technik, die beim Herstellungsprozess für die Keramikteilkrone genutzt wird, bringt dank der Farbschichtung sehr gute ästhetische Ergebnisse. Für die Verbesserung der Ästhetik sorgt vor allem die Verwendung von Keramikmalfarbe. Die Kosten für die Einbringung der Keramikteilkrone umfassen natürlich auch die Prozedur für die adhäsive Befestigung der Krone. Hierbei kommt eine Silanverbindung als chemischer Haftvermittler zum Einsatz.

Keramikteilkrone (Video)


Quelle: Youtube.com

Zusatzversicherung kann Kosten sparen bei der Keramikteilkrone

Gesetzlich krankenversicherte Patienten können eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Diese Versicherung ersetzt, wenn entsprechend ein Tarif die Erstattung der Kosten für Keramikteilkronen vorsieht. Die Höhe dieser Erstattung kann 70 oder 80 Prozent betragen, aber auch 100 Prozent. Beim Abschluss eines derartigen Vertrages ist natürlich darauf zu achten, dass die entsprechende Ausstattung des Tarifs geplant bzw. entsprechend ausgesucht wird.

Zahnzusatzversicherung vorhanden
30 % unserer Leser haben eine Zahnzusatzversicherung.


Die Zusatzversicherung schützt gesetzlich versicherte Patienten effektiv vor sehr hohen Kosten. Abgeschlossen werden kann eine derartige Zahnzusatzversicherung von jedem gesetzlich Versicherten.

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Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

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