Kosten beim Zahnarzt

Inlay Kosten

Ein Inlay ist eine Zahnfüllung zur Behandlung von Karies. Diese wird im Labor hergestellt und dient der Rekonstruktion des Zahnes. Bei Inlays handelt es sich um sogenannte Einlagefüllungen, die in einem zahntechnischen Labor bzw. mit der Hilfe neuester Computertechniken auch direkt in der Zahnarztpraxis angefertigt werden. Um ein Inlay einzusetzen ist es allerdings nötig, dass eine Kariesentfernung durchgeführt wird und danach noch so viel Zahnsubstanz übrig bleibt, dass der mit dem Inlay gefüllte Zahn auch den Kaudruck aushalten wird. Inlays werden aus Keramik oder Gold hergestellt. Insbesondere den Inlays aus Gold wird größte Haltbarkeit nachgesagt. Eingebracht werden derartige Inlays aber nur im Seitenzahnbereich.



Doch sie halten auch größte Kaubelastungen aus und schädigen durch ihre Weichheit gegenüberliegende Zähne nicht. Während Gold-Inlays so etwas wie ein Statussymbol sind, verleihen Keramik-Inlays dem Gebiss eine perfekte Ästhetik. Das ist es, worauf es den Patienten ankommen, wenn sie sich gegen eine für sie eigentlich kostenlose Lösung für Zahnfüllungen mit Amalgam, Glasionomerzement oder Kompomer entscheiden. In diesen Fällen zahlt die Krankenkasse nämlich die kompletten Kosten. Die Kosten für Inlays fallen nicht unter die Regelversorgung wenn es um Zahnfüllungen geht.

Inlay Kosten
Inlay Kosten überwiegend zwischen 600 und 1.000 Euro. Immer abghängig vom Material und Grüße der Einlagefüllung


Composite-Inlays - Warum eigentlich nicht? (Video)


Quelle: Youtube.com

Keramik-Inlays

Insbesondere eignet sich die Einlagenfüllung mit Keramik für die Versorgung von Defekten im kaudruckübertragenden Seitenzahnbereich. Die Keramik-Inlays kommen heute vornehmlich aus dem Computer, d.h. sie werden mittels Digitaltechnik direkt in der Zahnarztpraxis gefertigt. Ganz billig sind die Inlays für den Patienten, der sich zahnfarbene Füllungen wünscht, aber nicht. Zahnfüllung Kosten
30 % haben durchschnittlich zwischen 50 und 100 Euro
für Ihre Zahnfüllung hinzubezahlt.



Dabei sollte die Wahl auf die Keramik-Inlays fallen, weil diese Temperaturreize nicht weiterleiten und über Jahre hinweg farbbeständig bleiben. Die Lebensdauer von einem Inlay beträgt 10 bis 15 Jahre. Der Zahnarzt übernimmt für die Inlays eine Gewährleistung von 2 Jahren. Das heißt gibt es an dem Inlay binnen dieser Zeit einen Schaden, trägt der Zahnarzt bzw. seine Versicherung die Kosten. Dies trifft insbesondere zu, wenn es zu einem Keramikbruch kommt. Weder Krankenkasse noch Patient werden dann mit Kosten belastet. Jeder Zahnarzt verfügt über eine entsprechende Versicherung und muss auf Inlays eine derartige Gewährleistung geben.

Inlay Krankenkasse Zuschuss
54% unserer Leser haben Zuschuss für ihr Inlay von der Krankenkasse erhalten.


Alle Fragen und Antworten zu Inlay Kosten

Frage Antwort
Was kosten Inlays im Durchschnitt ? Die Kosten schwanken stark, der Preis hängt vom Material ab. Patienten sollten mit 250-700 Euro Kosten für Veneers rechnen.
Was ist günstiger - Inlay oder konventionelle Zahnkrone ? Wenn es sich um eine einfache Stahlkrone handelt, kann diese günstiger sein als ein Inlay, zudem übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten.
Wie hoch der Preis für Inlaybrücken ? Inlaybrücken kosten im Schnitt zwischen 900 und 2.000 Euro.
Wie viel kosten Inlays aus Gold und Keramik ? Keramikinlays kosten zwischen 250-500 Euro, Goldinlays zwischen 300-700 Euro.
Was ist der Unterschied zwischen Inlay und Zahnkrone ? Das Inlay ist eine Einlagefüllung, die in den beschädigten Zahn eingesetzt wird, während es sich bei der Zahnkrone um eine Kappe handelt, die auf einen defekten Zahn durch Abschleifen aufgebracht wird.
Wie viel zahlt die Krankenkasse hinzu ? Bei einer Zahnkrone liegt der Zuschuss zwischen 134 und 270 Euro, beim Inlay zahlt die Krankenkasse zwischen 30 und 50 Euro.
Wie viel zahlen für ein Inlay im Falle von Hartz IV und Arbeitslosigkeit ? Inlays übernimmt die Krankenkasse, wie auch bei erwerbstätigen Kassenpatienten, für Arbeitslose nicht.
Wirkt sich ein Bonusheft kostenmindernd aus ? Das hängt von der Versicherung ab, in der Regel findet bei Inlays keine Kostenminderung statt, bei einigen Bonusheften erhöht sich der Zuschuss um 20 Prozent.
Welches Material für ein Inlay ist am günstigsten ? Keramik und Kunststoff sind die günstigsten Materialen für ein Inlay.
Kostenunterschiede Inlay zwischen Frontzahn und Backenzahn Frontzähne werden in der Regel mit einer Kunststofffüllung und nicht mit einem Inlay versorgt, preislich ist die Behandlung von Frontzähnen deshalb günstiger.


Kein hoher Aufwand

Der Aufwand für die Einbringung der Inlays ist nicht groß. Es wird hierfür ein spezieller Kleber verwendet. Allerdings handelt es sich bei den Keramik-Inlays um Zahnersatz, den die Krankenkasse nicht übernimmt. Es handelt sich um eine reine Privatleistung, die der Zahnarzt dem Patienten in Rechnung stellt. Wenn es sich allerdings bei dem zu behandelnden Zahn um einen behandlungsbedürftigen Zahn handelt, der sonst verloren gehen würde, kann der Zahnarzt die Leistung auch über die Versichertenkarte abrechnen mit der jeweiligen Krankenkasse. Inlay Material
Inlay Material überwiegend aus Keramik, da sehr lange haltbar. Aus Gold und Kunststoff eher weniger.


Der Patient muss dann die Mehrleistung bezahlen. Denn die Keramik-Inlays sind keine Regelversorgung im Sinne der Krankenkassenleistungen. Die Kosten pro Keramik-Inlay liegen in einem Rahmen von 300 bis 700 Euro. Damit handelt es sich bei den Keramik-Inlays um die teuersten Zahnfüllungen, die ein Zahnarzt anbietet für den Seitenzahnbereich. Im Frontzahnbereich können Inlays nicht eingebracht werden. Die hohen Kosten sind natürlich für sehr viele Patienten ein Grund zu einer anderen Zahnfüllung zu greifen. Für Keramik-Inlays wird von den Herstellern eine Lebensdauer von 10 bis 30 Jahren bescheinigt.

Gold-Inlays

Wer sich aus Gründen der Ästhetik für ein Inlay aus Gold entscheidet, der hat eigentlich eine gute Wahl getroffen. Denn von den Kosten her sind die Gold-Inlays erstaunlicherweise günstiger, als die Inlays aus Keramik. Dennoch ist die Versorgung mit einem Gold-Inlay mit einem hohen Aufwand verbunden. Der Zahnarzt muss nämlich gewissermaßen freihändig eine Form im Zahn mit der Hilfe von einem feinen Diamantschleifer erzeugen. Hierdurch wird die Zahnsubstanz der Pfeilerzahn aber im Vergleich zu einer Vollkrone deutlich geschont. Verwendet wird für die Schaffung von Gold-Inlays eine Goldlegierung, da reines Gold zu weich ist, damit daraus beständige Gold-Inlays hergestellt werden könnten. Enthalten sind in der Gold-Legierung kleine Mengen Platin, Silber, Zink, geringe Mengen Zinn und Iridium sowie Rhenium und Indium sowie Palladium.

Mit Inlay zufrieden
Mehr als 63% sind mit ihrem Inlay zufrieden.


Kupfer wird schon seit den 1970er Jahren nicht mehr in diese Legierungen eingebracht. Ob ein Gold-Inlay verwendet kann oder nicht hängt von der späteren Position im Mund und der Mundhygiene sowie vom Zerstörungsgrad des betroffenen Zahnes ab. Von der Krankenkasse können die Kosten für Gold-Inlays sogar übernommen werden, wenn eine nachgewiesene Amalgamunverträglichkeit vorliegt oder eine nachgewiesene Unverträglichkeit durch Materialien, welche für die Befestigung zahnfarbener Keramik- oder Kunststoff-Inlays dienen.

Unterschied zwischen Inlay und Zahnfüllung
Lediglich 38% kennen den Unterschied zwischen konventionelle Zahnfüllung und Inlay.


Doch Gold-Inlays sind natürlich hier nicht die erste Wahl, weil es noch weitere kostengünstigere Materialien gibt, mit denen Zahnfüllungen in diesem Fall durchgeführt werden können. Die Gold-Inlays werden nur auf Patientenwunsch angefertigt im Allgemeinen. Zuvor wird ihre Verwendung natürlich vom Zahnarzt empfohlen bzw. vorgeschlagen. Insbesondere werden Gold-Inlays auch verwendet bei Kavitäten an den Molaren (hinteren Backenzähnen) im Oberkiefer oder bei Kavitäten an den Prämolaren (vorderen Backenzähnen) im Oberkiefer. Aber auch bei Kavitäten an den Molaren und Prämolaren im Unterkiefer können Gold- Inlays zum Einsatz kommen. Insbesondere werden Gold-Inlays für die Füllung von großen Löchern im Seitenzahnbereich verwendet.

Unterschied zwischen Inlay und Onlay
84% kennen nicht den Unterschied zwischen Inlay und Onlay.


Kosten

Das Preis-/Leistungsverhältnis von Gold-Inlays ist eigentlich ideal. Den Gold-Inlays wird eine Verweildauer im Gebiss von mehr als 20 Jahren bescheinigt. Das heißt die Kosten können sich über einen langen Zeitraum im Vergleich zu anderen Zahnfüllungen kompensiert haben. Wer allerdings Gold in seinen Zähnen haben möchte bzw. eine Goldlegierung, der muss auch einiges dafür bezahlen. Es handelt sich bei Gold-Inlays um keine Regelversorgung für Zahnfüllungen, die die Krankenkasse übernimmt.

Inlay Angebot von Zahnarzt
41% bekommen vom Zahnarzt ein Inlay angeboten.


Die Krankenkasse zahlt lediglich die Kosten für eine plastische Füllung, zum Beispiel aus Amalgam. Der höhere Betrag, der für Gold-Inlays vom Zahnarzt berechnet wird, geht zu Lasten des Patienten. Die Kosten für eine derartige Goldgussfüllung liegen je nach Größe zwischen 250 und 500 Euro. Das bedeutet, dass zwei Goldfüllungen schon bis zu 1000 Euro kosten können. Und wird irgendwann eine weitere Zahnfüllung fällig, erhöht sich der Posten auf 1500 Euro. Je nach Größe der Inlays werden 1 Gramm oder 4 Gramm Goldlegierung benötigt.

Inlay Wunsch
46% würden immer wieder gerne ein Inlay haben wollen.


Der Preis für das Gold richtet sich nach dem aktuellen Goldpreis, der an der Börse ermittelt wird. Da nicht zu erwarten ist, dass der Goldpreis in absehbarer Zeit ins Bodenlose sinkt, werden wohl auch die Kosten für die Inlays aus Gold bzw. Goldlegierungen weiterhin sehr hoch sein. Die Kostenübernahme der Krankenkasse an einer Zahnfüllung ändert sich dabei nicht. Hierbei handelt es sich anders als bei anderen zahnmedizinischen Leistungen um keinen Festzuschuss. Denn die Krankenkasse zahlt, wenn der Zahn erhalten bleiben kann durch die Einbringung einer Zahnfüllung, die Kosten dafür.


1 Goldinlay Erstattungsbeispiel

Leistungen und Zuschüsse mit und ohne Bonus Betrag in Euro
Material-und Laborkosten Goldinlay und Zahnarztleistung: 500,00 Euro
Festzuschuss für Regelversorgung ohne Bonus: 35,00 Euro
Festzuschuss für Regelversorgung mit Bonus: 45,00 Euro
Eigenanteil ohne Bonus: 465,00 Euro
Eigenanteil mit Bonus: 447,00 Euro


Die Kosten für den Goldpreis richten sich nach den Tagespreisen für Edelmetall. Benötigt werden für ein Inlay rund 1 bis 4 Gramm.



1 Keramikinlay

Leistungen und Zuschüsse mit und ohne Bonus Betrag in Euro
Material-und Laborkosten Goldinlay und Zahnarztleistung: 700,00 Euro
Festzuschuss für Regelversorgung ohne Bonus: 35,00 Euro
Festzuschuss für Regelversorgung mit Bonus: 45,00 Euro
Eigenanteil ohne Bonus: 665,00 Euro
Eigenanteil mit Bonus: 647,00 Euro


1 Onlay

Leistungen und Zuschüsse mit und ohne Bonus Betrag in Euro
Material-und Laborkosten Goldinlay und Zahnarztleistung: 600,00 Euro
Festzuschuss für Regelversorgung ohne Bonus: 35,00 Euro
Festzuschuss für Regelversorgung mit Bonus: 45,00 Euro
Eigenanteil ohne Bonus: 565,00 Euro
Eigenanteil mit Bonus: 547,00 Euro

Weiterführende Infos :

Das kosten Amalgamfüllungen

Das kosten Inlays

Das kosten Kompositfüllungen

Das kosten Goldfüllungen

Das kosten Kunststofffüllungen

Warum zahlt man für eine Kunststofffüllung drauf ?

Das kosten Zahnfüllungen

Das kosten Zahnhalsfüllungen

Das kosten Keramikfüllungen

Welche zuzahlungsfreien Zahnfüllungen gibt es ?



Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

   
   
   
   
   





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ZAHNERSATZ KOSTEN :

500 bis 2.000 Euro betragen die Zahnprothesen Kosten

500 bis 1.200 Euro betragen die Zahnkrone Kosten

900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

300 bis 2.500 Euro betragen die Zahnbrücken Kosten

UNSERE STATISTIKEN BESAGEN :

62 % überlegen Zahnersatz aus Ausland zu beziehen.

63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

10 % haben für Zahnersatz Kredit aufnehmen müssen.

62 % wurden die Wurzelbehandlung Kosten bezahlt

81 % ist ein Stück Zahn abgebrochen

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