Kosten beim Zahnarzt

Bezahlt die Krankenkasse eine Wurzelspitzenresektion ?

Als Wurzelspitzenresektion bezeichnet man die Entfernung der Wurzelspitze. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme, die ihm Rahmen der Zahnchirurgie vorgenommen wird und der Behandlung von Entzündungen dient. Aber auch Infektionen und andere Schädigungen an der Wurzelspitze können hierdurch gelindert bzw. verhindert werden. Es handelt sich um keine klassische Wurzelkanalbehandlung, bei der die Krankenkasse einen Teil der Kosten übernimmt, wenn diese Behandlung verspricht, dass der Zahn erhalten bleiben kann nach der Auffassung des Zahnarztes. Die Wurzelspitzenresektion dient anders als die Wurzelkanalbehandlung dazu, dass ein kranker Zahn erhalten bleibt. Und dies widerspricht den Leitlinien, nach denen die GKV handelt und zahlt aus

Kostenübernahme Wurzelbehandlung Krankenkasse
Bei 62 % der Leser wurden die Kosten für ihre Wurzelbehandlung
von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.




diesem Grund für diese Behandlung nur einen Teil. Es werden hierfür mikrochirurgische Instrumente verwendet und die retrograde Ultraschallaufbereitung der Zahnwurzel zur Hilfe genommen und auch moderne Füllungsmaterialien verwendet. Der kranke Zahn kann dank der Behandlung dann noch 1 bis 7 Jahre im Gebiss verbleiben, bis er ersetzt wird. Entsprechend ausgenommen sind hier die Kosten für den Einsatz des Operationsmikroskops. Der Einsatz des Operationsmikroskops muss aus diesem Grund von dem Patienten selbst bezahlt werden.

Warum zahlt die Krankenkasse nicht alle Kosten?

Diese Behandlung wird insbesondere dann durchgeführt, wenn es zu Komplikationen im Rahmen der eigentlichen Wurzelkanalbehandlung kommt bzw. diese aus irgendwelchen Gründen nicht durchgeführt werden kann. Zum Beispiel wenn eine Parodontitis besteht, was durch eine Röntgenaufnahme belegt werden kann. Es handelt sich hier schon meist um eine größere Ausdehnung der entzündlichen Veränderung. Es kann aber auch ein Zyste vorliegen und auch eine Wurzelkrümmung bzw. eine Verästelung der Wurzeln. Zu einer Wurzelspitzenresektion kann es aber auch kommen, wenn sich im Wurzelkanal abgebrochene Instrumente befinden. In diesem Fall wären die Kosten allerdings durch den Zahnarzt zu übernehmen.

Wurzelbehandlung Zähne erfolgreich
Bei 45 % der Leser war die Wurzelbehandlung bei ihrem Zahnarzt erfolgreich.


Doch auch wenn Zahnfrakturen im unteren Wurzeldritte vorliegen, muss mit einer Wurzelspitzenresektion gerechnet werden. Letztlich ist eine Indikation für die Wurzelspitzenresektion aber auch eine Überfüllung des Wurzelkanals mit Füllmaterial. Auch wenn die Erfolgsaussichten noch so gut sind, die GKV übernimmt die Kosten hierfür nicht. Dabei hängen die Erfolgsaussichten stark von der eingesetzten Technik und auch der Vorgehensweise bei dieser Behandlung ab. Für die Krankenkasse aber wie gesagt keine dauerhafte Lösung, sondern nur eine Möglichkeit für den Patienten, der sich einen teuren Zahnersatz (Kosten) zur Zeit nicht leisten kann, hier einen kleinen Aufschub und die Möglichkeit zum Sparen zu erhalten.

Vorteil für PKV Versicherte

Die PKV Versicherten, die sich aber nicht im Basistarif befinden, erhalten natürlich eine Wurzelspitzenresektion bezahlt. Es kommt hier allerdings darauf an, ob der Versicherte eine Selbstbeteiligung vereinbart oder nicht bzw. diese Art von Behandlung in die Tarifleistungen hat mit einbinden lassen. Es gibt allerdings im Rahmen der Zahnbehandlung bzw. beim Zahnersatz in der Regel Pauschalregelungen, die alle möglichen Behandlungen einbinden. Der Kostenvorteil der PKV liegt darin, dass der Versicherte über entsprechend hohe Selbstbeteiligungen verfügt, die zum Beispiel die Kosten für eine Wurzelspitzenresektion abdecken würden. Das heißt die PKV müsste in diesem Fall keine Rückerstattung leisten. Der Versicherte muss allerdings über die Höhe seiner Selbstbeteiligung sehr genau Buch führen bzw. sich stets eine Quittung geben lassen für alle möglichen Leistungen, die er so in Anspruch nimmt. Wenn die Höhe der Selbstbeteiligung dann überschritten ist, erhält der Versicherte dann auch Leistungen der PKV. Und zwar durch das Einreichen der Quittungen bei der Krankenkasse. Entsprechende individuelle Vereinbarungen können auch über die Art der Betäubung bzw. der Narkose getroffen werden. Die Wurzelspitzenresektion geschieht dabei unter örtlicher Betäubung.



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Erst 16 % haben einen Zahnarzt Preisvergleich durchgeführt.


Allgemeines

Wissenswert ist, dass eine derartige Behandlung bei Milchzähnen nicht durchgeführt wird. Die Kosten für die Behandlung mit einem Operationsmikroskop werden von den privaten Krankenkassen meist auch übernommen bzw. ein Teil davon. Die GKV trägt diese Kosten nicht. Das heißt der Patient, der bei der GKV versichert ist, muss diesen Teil der Kosten selbst tragen und bekommt dafür eine Privatrechnung vom Zahnarzt gestellt. Die Kosten für eine örtliche Betäubung übernimmt die GKV indes, da es sich hierbei um eine unvermeidliche Maßnahme handelt, die dazu dient, dass die Behandlung vom Zahnarzt durchgeführt werden kann, ohne dass der Patient unerträgliche Schmerzen erleiden muss.

Weiterführende Infos zu Wurzelbehandlung und Krankenkassen:

Wurzelkanalbehandlung beim Endodontologen - was zahlt die Krankenkasse ?

Wie hoch mein Eigentanteil für eine Wurzelbehandlung ?

Das kostet eine Wurzelbehandlung

Das kostet eine Zahnwurzelresektion



Übersicht häufigste Zahnprobleme - Fragen und Antworten

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