Kosten beim Zahnarzt

ALGII Zuschuss für Zahnersatz

Deutschland ist ein Sozialstaat. Wenn jemand seine Arbeit verliert und längere Zeit auch keine neue findet, dann kann er Hartz IV - bzw. ALG II - beantragen. In Deutschland gibt es allerdings nur rund 3 Millionen Arbeitslose, dafür aber 7 Millionen Hartz-IV Empfänger. Der Unterschied besteht darin, dass die übrigen ca. 4 Millionen zwar arbeiten gehen, aber einen nur so geringen Lohne bzw. ein sehr geringes Gehalt haben, das noch weit unter der Grundsicherung liegt.

Härtefallregelung gerecht oder nicht
63 % finden die Härtefallregelung für Zahnersatz gerecht.


Hierzu zählen auch die sogenannten Unterbeschäftigten, welche man in einer Nebenstatistik zur Arbeitslosenzahl führt, die zwar de facto arbeitslos sind, aber nicht als solche gelten, da sie an einer sogenannten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehme oder über 58 Jahre alt sind und innerhalb eines Jahres kein Jobangebot erhalten haben.



Dazu zählen ferner auch Menschen, die länger als 6 Monate krankgeschrieben sind. Diese Menschen gehören dennoch zur Solidargemeinschaft und haben Rechte, auch was Zahnersatz angeht.

Zahnersatz ist nicht günstig, auch nicht für diejenigen, die im Monat ein sehr hohes Einkommen haben und erst recht nicht für diejenigen, die im Monat jeden Tag am Existenzminium leben. Dabei gibt es immer mehr Menschen, die zwar arbeiten, aber nur sehr wenig verdienen und gleichzeitig ALG II beziehen - was sich dann Zuschuss nennt. Doch die Kosten, die jeden Monat entstehen, sind einfach meist zu hoch, so dass bei den Banken auf dem Konto ein immer größeres Loch entsteht, das nur schwerlich zu flicken geht mit der Zeit. Wenn das Ausgaben hinzukommen, die unerwartet sind, wie zum Beispiel die Ausgaben für Zahnersatz, dann ist ein Empfänger von ALG II in der Regel an seiner Grenze was die finanziellen Mittel angeht. Die Krankenkassen der GKV zahlen maximal 50 Prozent der Regelversorgung. Das heißt auch wenn sich eine Geringverdiener für den Zahnersatz entscheidet, der als Regelversorgung vorgesehen ist, hat er noch die Hälfte der Kosten mindestens zu tragen. Doch ohne gesunde Zähne muss in Deutschland kein Mensch leben, welcher bei der GKV versichert ist. Denn wer Zahnersatz benötigt und ALG II bezieht, der erhält zwar auch nur die Kosten für die Regelversorgung erstattet, hat aber auch damit einen recht hochwertigen Zahnersatz.

Finanzierung über Ratenfinanzierung beim Zahnarzt

Zunächst kann man den Zahnarzt direkt ansprechen, dass man die Höhe der Eigenleistung nicht auf einmal leisten kann. In diesem Fall ist eigentlich jeder Zahnarzt bereit über seine Abrechnungsstelle, die zentral ist, einen Ratenkredit zu gewähren. In der Regel sind 6 Monatsraten kein Problem. Was über eine längerer Finanzierungszeit hinausgeht, sollte man sich allerdings überlegen, über andere Stellen zu realisieren, da auch der Zahnarzt irgendwann schließlich zu seinem Geld kommen möchte. Der Zinsaufschlag ist allerdings in diesem Fall recht gering, da die Zahnärzte schließlich sich nicht auch noch über Zinsen am Patienten bereichern möchten. Wer dabei den Kredit binnen von 6 Monaten zahlt, der bekommt den Kredit vom Zahnarzt sogar kostenlos. Natürlich kann der Patient auch versuchen den Betrag, den er dem Zahnarzt schuldet binnen von 12 Monaten zurückzuzahlen. Wichtig ist, dass eine entsprechende Vereinbarung vorher getroffen wird.

Weitere Ersparnisse

Und wer ein Bonusheft hat, der kann sogar noch einmal 20 bis 30 Prozent vom Grundzuschuss erhalten, da er über 5 bzw. 10 Jahre hinweg ja schließlich Prävention betrieben hat. Dank der Festzuschüsse und Bonusleistungen dürfte sich in der Regel jeder leisten können einen wenn auch nur minimalen und ästhetisch vielleicht nicht so einwandfreien Zahnersatz zu erhalten. Dabei hat jeder Betroffene das Recht auch von einem anderen Zahnarzt ein Vergleichsangebot einzuholen. Hinzu kommt der Härtefall, der im Rahmen der gesetzlichen Regelung natürlich derjenige erhalten kann, der nicht so viel Gehalt erhält bzw. ALG II.

Bonusheft sinnvoll ja oder nein
50 % der Leser finden ein Bonusheft sinnvoll und zugleich nicht notwendig.


Die Regelung besagt, dass die Krankenkasse maximal den doppelten Festschuss zahlt für den Zahnersatz. Das heißt bei Härtefällen kann bei der Regelversorgung eine vollständige Befreiung von der Eigenleistung erfolgen. Wenn die die Bruttoeinnahmen des Haushalts etwas über der gesetzlich festgelegten Einkommensgrenze liegen, dann käme auch noch der gleitende Härtefall zum Ansatz.

Was zu beachten ist

Der ALG II Bezieher sollte ich auf jeden Fall für alle Arten von Zahnbehandlungen einen Kostenvoranschlag vorlegen lassen. Auch bei den Patienten, von denen sie wissen, dass sie eigentlich jeden Cent umdrehen müssen, möchten die meisten Zahnärzte Zusatzbehandlungen durchführen, welche allerdings nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Aus diesem Grund ist sehr wichtig, dass der Zahnarzt darauf aufmerksam gemacht wird, dass er ALG II erhält und aus diesem Grund nur die Regelversorgung in Frage kommt. Der Kostenvoranschlag vom Zahnarzt ist dabei bei der einigen Krankenkassen vorzulegen, und zwa bevor eine Behandlung durchgeführt wird. Der Krankenkasse sollte dabei die ALG II Bescheinigung, die Sozialhilfebescheinigung und gegebenenfalls der BAföG Bescheid vorgelegt werden.

Zuschuss Krankenkasse für Zahnersatz
97 % sind der Meinung, dass die Krankenkasse bei Zahnersatz mehr
bezuschussen sollte.



Auf diese Weise weiß die Krankenkasse auf jeden Fall Bescheid, dass die Kosten vom Patienten nicht übernommen werden können. In der Regel schickt die Krankenkasse dem Versicherten einen sogenannten Zuzahlungs-Befreiungsschein zu, welcher für den Zahnarzt der Hinweis ist, dass dieser von Zuzahlungen befreit ist.

Mein Fazit über Zuschüsse für ALG II Empfänger:

Wenn Ihnen das Prozedere für die Abwicklung bzw. die Klärung mit der Krankenkasse zu kompliziert ist, fragen Sie doch einmal bei Ihrem Zahnarzt nach. Ihr Zahnarzt wird sicherlich nicht nur Arbeitnehmer als Patienten haben, denn in der Regel verfügen Zahnärzte über einen sehr hohe Anzahl an Patienten aus den verschiedenen Schichten. Und sicherlich wird er oder die Zahnarzthelferin Ihnen einige Tipps auf den Weg mitgeben können, was genau zum Thema Zuschuss seitens der Krankenkasse für Ihren anstehenden Zahnersatz zu beachten ist. Für Ihren Zahnarzt ist es sicherlich auch unproblematischer, wenn Sie als Patient reibungslos einen Zuschuss für Ihren Zahnersatz gewährt bekommen. Wenn dieser Antrag allerdings abgelehnt wird, sollten Sie Ihren Zahnarzt nach möglichen Alternativen fragen, denn lückenlos müssen Sie nun nicht herumlaufen.

Weitereführende Infos:

Das sind die Kosten beim Zahnarzt für Hartz IV Empfänger

Zahnersatz Anbieter nach Bundesland

Das sind die Kosten beim Zahnarzt bei Arbeitslosigkeit

In welchen Fällen wird man von Zahnarztkosten befreit ?

Zahnersatz Kosten Studie 2016

Was besagt die Härtefallregelung für Zahneratz

Wenn man sich Zahnersatz nicht leisten kann

Welche Zuschüsse für Zahnersatz gibt es vom Amt ?

Wann gibt es doppelten Festzuschuss für Zahnersatz?



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ZAHNERSATZ KOSTEN :

500 bis 2.000 Euro betragen die Zahnprothesen Kosten

500 bis 1.200 Euro betragen die Zahnkrone Kosten

900 bis 4.100 Euro betragen die Zahnimplantate Kosten

300 bis 2.500 Euro betragen die Zahnbrücken Kosten

UNSERE STATISTIKEN BESAGEN :

62 % überlegen Zahnersatz aus Ausland zu beziehen.

63 % finden die Zahnersatz Härtefallregelung gerecht.

10 % haben für Zahnersatz Kredit aufnehmen müssen.

62 % wurden die Wurzelbehandlung Kosten bezahlt

81 % ist ein Stück Zahn abgebrochen

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